DB9 — 2004
Der DB9 markiert den Eintritt von Aston Martin in eine neue industrielle Ära. Als erstes im neuen Werk in Gaydon produziertes Auto und auf der VH-Plattform – Vertical Horizontal – aufgebaut, die die Marke zwölf Jahre lang verwenden sollte, verbindet er technischen Ehrgeiz mit einer bewahrten handwerklichen Seele. Sein 6,0-Liter-V12-Saugmotor gilt einhellig als einer der wohlklingendsten Motoren, die je in einen Straßenwagen eingebaut wurden: Sein tiefer, komplexer Klang bleibt eine der unverwechselbarsten Signaturen der Marke. Von Henrik Fisker gezeichnet, bleibt seine Fastback-Silhouette von zeitloser Schönheit.
Mit 16.722 in zwölf Jahren produzierten Exemplaren – ein absoluter Rekord für Aston Martin – ist der DB9 das Modell, das am meisten zur internationalen Bekanntheit der Marke beigetragen hat. Bei Aston Passion ist er eines der am stärksten vertretenen Modelle der Gemeinschaft, mit einem sehr aktiven Technikbereich zu den üblichen Kontrollpunkten: Zylinderkopfdichtungen bei den frühen Modelljahrgängen, Wartung der Klimaanlage, Verschleiß der Fahrwerkslager. Die finalen DB9-GT-Versionen, 2015–2016 mit 540 PS produziert, bilden den ultimativen Höhepunkt einer bemerkenswert langen Karriere.
Der DBS (2007): die Performance-Version (2007–2012)
2007 vorgestellt – und im selben Jahr in Casino Royale berühmt geworden – übernimmt der DBS die VH-Plattform des DB9 und führt sie auf ihr vollendetstes Ausdrucksniveau. Der 6,0-Liter-V12 gewinnt 30 PS und erreicht 510 PS, die Karosserie wird durch den verstärkten Einsatz von Kohlefaser leichter, und Karbon-Keramik-Bremsen werden optional erhältlich. Ist der DB9 der vollendete Grand Tourer, so ist der DBS seine sportliche und emotionale Variante – zwei aus derselben Form geborene Wagen mit unterschiedlichem Temperament.