Valkyrie LM, série ultra-limitée annoncée en 2025 : 10 exemplaires non homologués, V12 Cosworth bridé et programme UNLEASHED avec livraisons en T2 2026.
Valkyrie LM: Aston Martin hat am 9. Juni 2025 in Gaydon, am Rande von Le Mans, eine Kundenvariante für Track‑Days offiziell vorgestellt, getrennt vom Rennwagen AMR‑LMH und vom straßenzugelassenen Spider. Das Ziel ist klar: die Hypercar‑Erfahrung so nah wie möglich am Langstreckensport anzubieten – ohne die Hürden einer FIA‑Homologation und mit einer neuartigen Eigentümerbetreuung. Hier steht, was sich ändert, warum es nur zehn Exemplare gibt und wie das Programm UNLEASHED bis zur Schlüsselübergabe im zweiten Quartal 2026 ablaufen wird.
LM, AMR-LMH, Spider: drei Valkyrie, drei unterschiedliche Bestimmungen
Die Valkyrie LM ist ein nicht homologiertes Track‑Day‑Kundenmodell, ausgelegt für betreute Privatausfahrten. Laut Aston Martin handelt es sich um „the only road‑derived racing hypercar to bid for overall victory at Le Mans“ – eine direkte Verwandtschaft mit dem Wettbewerb, jedoch ohne Anspruch, selbst zu starten. Sie unterscheidet sich durch den Wegfall mancher im Championat vorgeschriebenen Elemente, insbesondere Ballast und FIA‑Elektronik, die laut Wikipedia für die AMR‑LMH genannt werden, um das Fahrerlebnis ohne Reglementzwänge zu optimieren.
Dem gegenüber steht die Valkyrie AMR‑LMH als Werksrennwagen für die Hypercar‑Klasse, regelkonform und für Le Mans 2025 gemeldet. Sie führt die obligatorischen Systeme mit und entspricht den von FIA/ACO vorgegebenen Balance‑of‑Performance‑Vorgaben. Am anderen Ende bleibt der straßenzugelassene Spider (Valkyrie Spider) eine für den öffentlichen Verkehr homologierte Ausführung, mit allen straßenrechtlichen Anforderungen und einem grundlegend anderen Nutzungsprofil.
Dieses Triptychon umreißt drei Einsätze: die private Rennstrecke für die Valkyrie LM, den offiziellen Wettbewerb für die AMR‑LMH, die Straße (manchmal die Strecke) für den Spider. Zur Vertiefung des Stammbaums des Modells und seiner Varianten siehe unser Referenzdossier über das Valkyrie‑Universum und seine Ableger.
10 nicht homologierte Exemplare: warum bei zehn die Grenze liegt
Die Produktion ist strikt auf 10 Exemplare begrenzt. Aston Martin kündigte dies am 9. Juni 2025 an, eine Zahl, die durch Wikipedia zur AMR‑LMH untermauert wird. Diese Seltenheit ist nicht nur Fetisch für sehr kurze Serien: Sie spiegelt die Fähigkeit der Marke wider, eine intensive technische Betreuung und dedizierte Fahrten zu liefern und gleichzeitig eine Ingenieurswartung auf Hypercar‑Niveau zu garantieren.
Die Begrenzung der Valkyrie LM auf zehn Einheiten ermöglicht es zudem, den operativen Fußabdruck der UNLEASHED‑Track‑Days zu steuern, die Aston‑Martin‑Ingenieure und Streckenressourcen auf F1‑homologierten Kursen binden. Mit anderen Worten: eine kleine Zahl von Eigentümern, ein maßgeschneiderter Service und Fahrzeuge, die wie Werksautos betreut werden.
Schließlich sichert diese Entscheidung die Kohärenz der Baureihe: Die LM bleibt ein client special, klar getrennt von der rennenden AMR‑LMH und dem Spider, ohne die Linien zu verwischen. Für Liebhaber limitierter Hypercars siehe auch unseren Rückblick auf die One‑77 und ihre technische Laufbahn.

Der Cosworth‑V12 6,5 l mit Standardkraftstoff: was sich ändert
Im Herzen der Valkyrie LM arbeitet der 6,5‑Liter‑Cosworth‑V12 mit Saugrohreinspritzung, umkonfiguriert für den Betrieb mit Standardkraftstoff. Die Leistung ist reguliert auf ein zur Rennversion gleichwertiges Niveau. Hier divergieren die Quellen: astonmartin.com nennt 520 kW (697 PS), während Wikipedia 500 kW (680 PS) aufführt. Die Größenordnung bleibt identisch und vor allem im Sinne der Gleichwertigkeit mit der AMR‑LMH.
Die Umstellung auf Standardkraftstoff vereinfacht die Einsatzlogistik bei Track‑Days. Entfernt werden – wiederum laut Wikipedia zur AMR‑LMH – die ausschließlich für die Renngenehmigung nötigen Komponenten (Ballast, FIA‑Elektronik), was zu einem direkteren Fahrerlebnis beiträgt. Motorkennfeld und Nebenaggregate sind auf eine dauerhafte Performance angepasst, kompatibel mit wiederholten Stints außerhalb des Rennkontexts.
Die Valkyrie LM verspricht somit die mechanische Sensibilität und das Ausdrehvermögen eines V12 aus dem Wettbewerb, mit einer auf LMH‑Niveau regulierten Leistung, jedoch ohne regulatorische Komplexität. Zur Einordnung in die Tradition sei an die hausinternen Vorlieben für Ausnahme‑V12 erinnert – von Straßensportlern bis zu Track‑Spezialisten –, die wir bei AstonLegacy seit Langem begleiten.
Das Programm UNLEASHED: zwei Track‑Days für Valkyrie LM mit Aston‑Martin‑Ingenieuren
Die Eigentümerbetreuung ist der Schlussstein des Projekts. Von Aston Martin angekündigt, sieht das Programm UNLEASHED im Jahr 2026 zwei Streckentage auf F1‑homologierten Kursen vor, einen im dritten Quartal (Q3), den anderen im vierten (Q4). Jede Session wird von Aston‑Martin‑Ingenieuren betreut, mit einer Nachverfolgung nahe Teamstandards: Set‑up, Telemetrie, Fahrcoaching sowie Reifen‑/Bremsen‑Management.
Die Positionierung der Valkyrie LM ist eindeutig: dem Eigentümer die Erfahrung einer Langstrecken‑Hypercar zu bieten – ohne Meisterschaftsverpflichtung, aber mit derselben Betriebsqualität wie bei einem Rennwagen. Das Format erinnert an Entwicklungseinsätze, mit technischen und personellen Mitteln, die auf zehn Autos ausgelegt sind, nicht mehr. Unsere Erfahrungsnotiz zu einer früheren UNLEASHED‑Session in Paul Ricard mit der AMR Pro gibt es hier: ein Tag angewandter Ingenieurskunst an der Valkyrie.
In diesem Rahmen liegt der Schwerpunkt auf der Fahrerentwicklung, dem Verständnis der Fahrzeuggrenzen und der Konstanz der Performance. Das Auto bleibt eine Valkyrie LM für Track‑Days: Die Abstimmungen zielen mehr auf mechanische Ausdruckskraft und Zuverlässigkeit als auf das Management eines Doppel‑Stints in Le Mans.

Auslieferung in Q2 2026: Zeitplan und Format der exklusiven Schlüsselübergabe
Der Zeitplan ist bekannt: erste Auslieferungen im zweiten Quartal 2026, so Aston Martin. Die Schlüsselübergabe erfolgt in einem exklusiven Format, als Auftakt zu den zwei für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehenen UNLEASHED‑Tagen. Die Idee ist, die technische Beziehung zwischen Eigentümer, Ingenieurteam und Fahrzeug von Beginn an zu etablieren.
Die Erstpräsentation fand am 9. Juni 2025 in Gaydon statt, unmittelbar vor dem Sarthois‑Termin. Die Kontinuität ist folglich logisch: Ankündigung im Vorfeld der 24 Stunden von Le Mans, Auslieferungen ein Jahr später und anschließend Einsätze auf zwei großen Rennstrecken. Der offizielle Faden findet sich auch im LMH‑Engagement 2025 und den Medieninfos: Rückkehr nach Le Mans mit zwei Valkyrie LMH.
Dieser Takt ermöglicht es Aston Martin, die Montage der zehn Fahrzeuge, die Schulung der Betreuungsteams und die Zuteilung der Streckenslots zu koordinieren. Die Eigentümer werden so in ein echtes Herstellerprogramm integriert – intimer als eine Meisterschaft, aber strukturierter als ein bloßer „Track‑Day“.
Fazit — was die Valkyrie LM für die glücklichen Zehn verändert
Mit der Valkyrie LM bietet Aston Martin ein vom Rennen abgeleitetes Hypercar, limitiert auf zehn Exemplare, zugeschnitten für die private Rennstrecke und getragen von einem technisch intensiven UNLEASHED‑Programm. Der 6,5‑Liter‑Cosworth‑V12 läuft mit Standardkraftstoff, mit regulierter Leistung auf AMR‑LMH‑Niveau — 520 kW (697 PS) laut astonmartin.com, 500 kW (680 PS) laut Wikipedia. Die Auslieferungen beginnen im zweiten Quartal 2026, gefolgt von zwei offiziellen Tagen auf F1‑Strecken im zweiten Halbjahr.
Dieses Konzept ordnet die Valkyrie LM klar ein: weder homologierter Langstrecken‑Rennwagen noch straßentauglicher Spider, sondern eine elitäre Brücke zwischen der Werkstatt in Gaydon und dem Asphalt großer Kurse. Die Fakten genügen: zehn Autos, Werksbetreuung und das destillierte Wesen von Aston Martin in Aktion. Für einen Überblick über Marke und Programme siehe die offizielle Website von Aston Martin.


