DB2 — 1950
In den Werkstätten von Feltham auf Betreiben von David Brown entstanden, war der DB2 der erste Aston Martin, der die Philosophie wirklich verkörperte, die die Marke über Jahrzehnte prägen sollte: eine Verbindung aus feinster britischer Handwerkskunst und Fahrleistungen auf dem Niveau der besten europäischen Sportwagen. Sein DOHC-Reihensechszylinder mit 2,6 Litern Hubraum, ein Erbe der Lagonda-Übernahme, war eine Schöpfung von W.O. Bentley höchstpersönlich.
Bereits 1949 – noch vor der Markteinführung – bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gebracht, prägte der DB2 von Anfang an das Doppelwesen von Aston Martin: der Rennsport als Labor, die Straße als Bühne des täglichen Ausdrucks. Mit nur 411 gebauten Exemplaren zählt er heute zu den seltensten und begehrtesten klassischen Aston Martin bei Sammlern in aller Welt.
Der DB2/4: die familientaugliche Weiterentwicklung (1953–1957)
1953 erweiterte Aston Martin die DB2-Familie um den DB2/4, eine Weiterentwicklung der Karosserie, die Platz für zwei zusätzliche Passagiere im Fond schaffen sollte. Technisch identisch mit dem DB2 – gleiches Rohrrahmen-Fahrwerk, gleicher DOHC-Reihensechszylinder, nun auf 2,9 Liter vergrößert – setzte er mit seiner Heckklappe neue Maßstäbe, einer Premiere bei Aston Martin, die ihn zu einem der ersten Grand-Touring-Hatchbacks der Geschichte machte. Mit 565 gebauten Exemplaren in Mark I, II und III markiert der DB2/4 den kommerziellen Höhepunkt der DB2-Reihe und ebnete den Weg für den DB Mark III von 1957.