DBS — Draufsicht
Motor
V12 6.0L atmosphérique
Hubraum
5 935 cm³
Leistung
517ch
0–100 km/h
4.3s
Höchsttempo
307km/h
Aston Martin

DBS

Produktion 2007 — 2012

« Brutalität im Dienste der Eleganz »

James-Bond-Auto
Design Marek Reichman/ Werk Gaydon/ Karosserie Coupé
Die drei Ansichten

Aus jedem Blickwinkel

DBS — Draufsicht Draufsicht
DBS — Dreiviertel Dreiviertel
DBS — Profil Profil
Über uns

DBS — 2007

Der DBS brachte einen der traditionsreichsten Namen von Aston Martin in die moderne Ära der Marke zurück. Vorgestellt im Jahr 2007, nutzte er die VH-Architektur des DB9, interpretierte sie jedoch deutlich sportlicher, muskulöser und kompromissloser. Während der DB9 den eleganten Gran Turismo verkörpert, ist der DBS dessen emotionalere und dynamischere Ausprägung: breitere Karosserie, umfangreicher Einsatz von Kohlefaser, Carbon-Keramik-Bremsen, ausgeprägtere Aerodynamik und eine wesentlich aggressivere Präsenz.

Sein frei saugender 6,0-Liter-V12 leistet 517 PS — 510 bhp — und zählt zu den charaktervollsten Motoren der Gaydon-Ära. Serienmässig wurde der DBS mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe von Graziano angeboten; je nach Ausführung war auch die Touchtronic-2-Automatik erhältlich. Damit steht der DBS an einer seltenen Schnittstelle: klassischer Gran Turismo, moderner Sammlerwagen und emotionaler Performance-Aston in einem. Aston Martin nennt für den DBS einen V12 mit 5.935 cm³, eine Beschleunigung von 0–62 mph in 4,3 Sekunden sowie Carbon-Keramik-Bremsen mit 398 mm vorn und 360 mm hinten.  

Zur Ikone wurde der DBS auch durch seine Filmauftritte. In Casino Royale und Quantum of Solace prägte er das Bild eines dunkleren, härteren und sportlicheren Aston Martin als der DB9. Die Produktion lief bis 2012, bevor der DBS durch den Vanquish der zweiten Generation ersetzt wurde. Heute gilt er als einer der begehrtesten modernen Aston Martin. Die Gesamtproduktion wird meist mit rund 3.400 Fahrzeugen angegeben, darunter etwa 2.534 Coupés und 845 Volante.  

Innerhalb der Aston-Passion-Community nimmt der DBS eine besondere Stellung ein: seltener und exklusiver als der DB9, aber technisch weiterhin auf einer bekannten Basis aufgebaut. Typische Prüfpunkte sind Wartung des V12, Zustand der Carbon-Keramik-Bremsen, Fahrwerksverschleiss, Bordelektronik, Touchtronic-2-Getriebe und beim Volante der Zustand sowie die Funktion des Verdecks. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe, Carbon-Black-Spezifikation und Ultimate-Ausführungen sind besonders gesucht.

DBS Ultimate und DBS Volante Ultimate — 2012

Im Jahr 2012 beendete Aston Martin die Produktion des DBS mit dem DBS Ultimate, einer finalen Sonderserie von 100 Fahrzeugen, erhältlich als Coupé oder Volante sowie je nach Markt und Spezifikation mit Schaltgetriebe oder Touchtronic 2.  

Der DBS Ultimate zeichnet sich durch besondere Details aus: abgedunkelter Kühlergrill, Spiegelkappen aus Kohlefaser, abgedunkelte Rückleuchten, Zircotec-beschichtete Endrohre, spezielle Embleme und Bremssättel wahlweise in Schwarz, Rot oder Gelb.  

Der DBS Volante Ultimate ist die seltenste und exklusivste offene Variante dieser finalen Serie. Spezialisierte Quellen nennen nur 41 gebaute DBS Ultimate Volante für alle Märkte, davon lediglich 11 rechtsgelenkte Fahrzeuge für Grossbritannien.   Die Kombination aus offenem Volante-Charakter, frei saugendem DBS-V12 und den dunklen Ultimate-Details — besonders in Carbon Black — macht ihn zu einer der begehrtesten Konfigurationen der DBS-Generation von 2007 bis 2012.

Technische Daten
Fahrleistungen
Motor V12 6.0L atmosphérique
Hubraum 5 935 cm³
Leistung 517 ch
0-100 km/h 4.3 s
Höchsttempo 307 km/h
Abmessungen
L × B × H 4719 × 1905 × 1280 mm
Radstand 2739 mm
Tank 78 L
Fahrwerk & Antrieb
Getriebe ZF 6HP26 auto / Graziano 6 manuelle
Antrieb Propulsion
Produktion
Produktion 2007 – 2012
Stückzahl 3 400
Marktwert
Schätzung — Mai 2026
90 000 — 150 000
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