DB11 — 2016
Der DB11 markiert einen tiefgreifenden technologischen Bruch in der Geschichte von Aston Martin. Als erstes mit Beteiligung von Mercedes-AMG entwickeltes Modell trägt er einen völlig neuen 5,2-Liter-Biturbo-V12 – eine Premiere für die Marke nach Jahrzehnten von Saugmotoren – mit 630 PS. Seine aktive Aerodynamik mit in die C-Säulen integrierten Luftkanälen und einer beweglichen Hecklippe stellt eine bisher unerreichte technische Raffinesse dar. Von Marek Reichman gezeichnet, führt seine Linienführung eine neue stilistische Spannung ein, die die zeitgenössische Ära der Marke ankündigt.
Die AMG-V8-Version, 2017 mit dem 4,0-Liter-Biturbo-Motor mit 510 PS eingeführt, überraschte die Puristen, erwies sich aber als ausgezeichnete Alternative: leichter, agiler und kaum weniger leistungsfähig als der V12. Das Forum Aston Passion verfolgte die Entwicklung des DB11 aufmerksam, mit Diskussionen über die neuen digitalen Benutzeroberflächen und die Wartungsbesonderheiten der AMG-Antriebe. Der DB11 AMR von 2018 mit 639 PS bildet den Höhepunkt der Baureihe vor dem Übergang zum DB12.
Der DBS Superleggera: der Höhepunkt der Generation (2018–2023)
2018 lässt Aston Martin zwei geschichtsträchtige Namen wieder aufleben – DBS und Superleggera –, um die DB11-Plattform zu krönen. Unter dieser neu gezeichneten Karosserie mit 72 % Oberfläche aus Karbon verbirgt sich der auf 725 PS gesteigerte 5,2-Liter-Biturbo-V12, also 130 PS mehr als der DB11 V12. Die Aerodynamik ist vollständig neu konzipiert, um bei hohem Tempo 180 kg Abtrieb zu erzeugen. Wo der DB11 der ausgewogene, vielseitige Grand Tourer ist, ist der DBS Superleggera sein extremes Alter Ego – dieselbe DNA, ein radikal entgegengesetzter Charakter.