Vanquish Mk1 — 2001
Der Vanquish ist das letzte vollständig in Newport Pagnell entworfene und gebaute Modell und beendet eine Tradition handwerklicher Fertigung in diesem Dorf in Buckinghamshire, die bis 1964 zurückreichte. Von Ian Callum und für die Feinarbeiten von Henrik Fisker gezeichnet, übernimmt er eine geklebte und genietete Aluminiumstruktur – eine Premiere für die Marke – und trägt einen 5,9-Liter-V12 mit 460 PS, gekoppelt an ein automatisiertes sequenzielles Sechsganggetriebe. Sein Auftritt in Die Another Day mit Pierce Brosnan macht ihn zum James-Bond-Wagen und verschafft ihm sofortige weltweite Bekanntheit.
Das automatisierte Getriebe des Vanquish Mk1 ist eine der meistdiskutierten Eigenschaften bei Aston Passion: brillant auf freier Strecke, kann es sich in der Stadt als frustrierend erweisen. Mehrere Mitglieder haben Umbauten auf ein manuelles Getriebe dokumentiert – komplexe Umrüstungen, die bei Puristen jedoch sehr beliebt sind. Die S-Version von 2004 mit 520 PS bildet den Höhepunkt der Baureihe. Mit rund 1.500 Exemplaren bleibt der Vanquish Mk1 ein relativ seltenes Modell, dessen Wert stetig steigt, gestützt auf seinen Status als letzter Newport-Pagnell-Wagen und als Bond-Auto.
Der DB AR1: der amerikanische Roadster (2003)
2003 schuf Aston Martin den DB AR1 (American Roadster 1) speziell für den amerikanischen Markt. Auf der Vanquish-Plattform basierend, übernimmt der Roadster ohne Dach und ohne Verdeck – für Kalifornien konzipiert – den 6,0-Liter-V12 mit 435 PS in einer offenen, von Henrik Fisker gezeichneten Karosserie. Nur 99 Exemplare wurden gebaut, allesamt für die Vereinigten Staaten bestimmt. In Europa selten gesehen, ist der DB AR1 eine Katalogkuriosität, die Aston Martins Bemühungen veranschaulicht, zu Beginn der Ford-Ära den amerikanischen Markt zu erobern.