Volante 2026 célèbre six décennies d’un cabriolet emblématique, de la DB6 aux éditions 60th Anniversary, et détaille ce qu’Aston Martin choisit d’honorer.
Volante, das ist ein Wort, das von der simplen Bezeichnung zur Markensignatur geworden ist. 2026 feiert Aston Martin sechzig Jahre dieser Cabrio-Karosserie mit 60th Anniversary Editions, und die Gelegenheit ist ideal, ohne unnötige Nostalgie darauf zurückzublicken, was diese offene Silhouette über die Identität von Aston Martin erzählt – von der DB6 Volante bis zur DB12, die heute die Fahne trägt.
Der erste Volante 1965: DB6 Volante und die Geburt eines Namens
Offiziell beginnt alles 1965 mit der DB6 Volante, dem ersten Modell in der Baureihe, das diesen Namen trägt. Die Entscheidung, die offene Version so zu benennen, verankert die Idee, dass Volante keine opportunistische Variante ist, sondern ein eigenständiger stilistischer Ausdruck. Laut dem historischen Datenblatt der DB6 verweist dieses Label von Anfang an auf ein gedämpftes Reisecabrio, statt auf eine bloße, kurzlebige Karosserieübung.
Die Anerkennung der DB6 Volante als Ausgangspunkt besiegelt auch eine spezifisch britische Vision des Grand Tourisme: ein offener Aston, der die Linien-Eleganz und das Gespräch unter freiem Himmel privilegiert. Um diesen Meilenstein einzuordnen, lohnt sich der Blick in die der DB6 gewidmete historische Referenz, sowohl in der Fachliteratur als auch in einschlägigen Online-Ressourcen.
Diese erste Iteration legitimiert das Wort Volante über die lexikalische Anekdote hinaus. Das Cabrio gewinnt Autonomie und entfernt sich vom bloßen, rudimentären „Roadster“. Aston Martin legte so die Basis für ein Grand-Touring-Cabrio mit eigenem Charakter, geschaffen, die Jahrzehnte zu überdauern.
Von der DB6 zur DB9: wie der Volante zur Signatur der Baureihe wurde
Im Laufe der Generationen hat sich der Volante als Konstante etabliert. In der Aston-Martin-Hierarchie ist die offene Karosserie keine späte Derivation, sondern eine Säule der Baureihe, klar unterschieden von einem puristischen Roadster. Die Marke selbst erinnert daran, dass Volante ein vollwertiges Cabrio ist – mit eigenen Konstruktions- und Nutzungsspezifika.
Von der DB6 bis zur DB9 hat die offene Silhouette nach und nach eine Lebensart definiert: gleicher nobles Radstand, bündig sitzendes Stoffverdeck, sorgfältige Akustik und eine auf das schnelle Reisen abgestimmte Dynamik. In jeder Generation richtet sich der Volante am korrespondierenden Coupé aus und bewahrt zugleich Setups, die der Offenheit eigen sind. Mit anderen Worten: Die Erfahrung ist kein Zugeständnis, sondern eine bewusste Präferenz.
Dieser Signaturstatus hat die Wahrnehmung der gesamten Baureihe geprägt. Der Käufer wählt keinen Kompromiss, sondern eine Vision: mehr Landschaft einfangen und den GT-Geist bewahren. Zwischen den Zeilen steht auch eine industrielle und patrimoniale Kohärenz, ermöglicht durch eine spezifische Abstimmung von Struktur und Verdeck.

Der Volante und die Offroad-Verlockung: eine Option ohne Nachleben
In seiner Geschichte kreuzte der Volante bisweilen die Verlockung des Abenteuers abseits der Straße, befördert durch allgemeinere Trends. Doch dieser Ansatz schlug keine Wurzeln. Das Grand-Touring-Cabrio dient seiner Natur nach zuerst der Straße, dem Licht und der mechanischen Klangbühne – weniger den Wegen. Die Idee existierte, sie überlebte nicht.
Der Grund liegt auf der Hand: Der Volante lebt von der Qualität seines Verdecks, beherrschter Steifigkeit und einem Abrollkomfort, der weder Übergewicht noch Chassis-Kompromisse duldet. Der Offroad-Einsatz setzt andere Prioritäten. Die GT-Definition zu bewahren, hat daher überwogen und den Kernauftrag des Aston-Martin-Cabrios bestätigt: Eleganz, Geschwindigkeit und ein Gespräch, ohne gegen den Wind schreien zu müssen.
Diese Fokussierung erklärt, warum die offene Karosserie vor allem eine Kunst des Reisens bleibt. Offroad-Ambitionen gehören zu anderen Silhouetten der Marke; der Volante bleibt seinem natürlichen Terrain treu.
DB12 Volante 60th Anniversary Edition 2026: was Aston Martin zu feiern gewählt hat
Für 2026 markiert Aston Martin das Jubiläum mit einer DB12 Volante 60th Anniversary Edition. Die Botschaft ist klar: sechs Jahrzehnte einer zur Ikone gewordenen Karosserie feiern und ihren zentralen Platz in der Baureihe ins Gedächtnis rufen. Die Marke betont die Idee eines vollendet entwickelten Cabrios, Erbe einer ununterbrochenen Kontinuität seit der DB6.
Die offene DB12 erinnert auch an die Aufmerksamkeit fürs Alltagsnutzen. Zwar betrifft das offizielle Datenblatt den Vantage Roadster, doch gibt Aston Martin für diesen Mechanismus eine Verdecköffnungszeit von 6,8 Sekunden an – hier als mechanische Analogie verstanden. Es geht nicht darum, Rekorde zu brechen, sondern die Präzision der Ingenieurskunst zu unterstreichen, die bei einem Volante im Alltag zählt: eine fließende Geste – und der Himmel ist pünktlich da.
Das Jubiläumsjahr bleibt nicht allein. 2026 kündigt die Marke auch einen Vanquish Volante 60th Anniversary Edition an und präzisiert, dass der Vanquish Volante als schnellstes und leistungsstärkstes Seriencabrio gilt, das Aston Martin je gebaut hat. Das Signal ist doppelt: Traditionsehrung und Performance-Anspruch, vereint unter dem Etikett Volante.

Heute einen Volante besitzen: praktische Unterschiede zum Coupé für Eigentümer
Mit einem Volante zu leben bedeutet zunächst, eine andere Grammatik als beim Coupé zu akzeptieren. Das Cabrio überzeugt als großer Langstreckengleiter bei fiskalisch vernünftigem Rhythmus dank sorgfältig konstruiertem Verdeck und ausgearbeiteter Dämmung. Die schnellen, natürlichen Dachbewegungen verändern den Charakter des Autos im Handumdrehen. Auf der Straße gewinnen Drehmomentwahrnehmung und Klangfarbe des Auspuffs eine beinahe haptische Dimension.
Praktisch verlangt das Verdeck aufmerksame Pflege und durchdachtes Parken. Der Kofferraum kann, je nach Architektur des Dachkastens, etwas eingeschränkter sein. Dafür spielen Zugang und offene Rücksicht dem Volante im Freizeitbetrieb in die Karten. Die Passagiere genießen eine Sinneserfahrung, die das Coupé, so talentiert es ist, schlicht nicht bieten kann.
Die Fahrwerksabstimmung bleibt spezifisch: verstärkte Steifigkeit, gedämpfte und adaptive Kalibrierungen. Für den Eigentümer bedeutet das ein leicht sanfteres Benehmen, mit jener Geschmeidigkeit eines großen Reisewagens. Der Volante ist nicht das radikale Alter Ego des Coupés: Er ist dessen hedonistischer Bruder, treu zur GT-DNA von Aston Martin.
Fazit: sechzig Jahre Volante, eine nützliche Konstante
Sechzig Jahre nach der DB6 Volante bleibt die Linie evident: ein Cabrio, das seine eigene Definition selbstbewusst trägt – im Zentrum der Baureihe, fern vom bloßen Derivat. 2026, zwischen DB12 Volante 60th Anniversary Edition und Vanquish Volante als Referenz, erinnert Aston Martin daran, dass eine Karosserie eine fixe Idee sein kann – im besten Sinne. Der Volante hat nicht nur durchgehalten: In der Dauer fand er den Beweis für seine Daseinsberechtigung.
Weiterführende Links
- Die Linie ab der DB6 in unserem Dossier: Geschichte und Besonderheiten der DB6 in der Baureihe.
- Aktuelles zur DB12: Präsentation und Positionierung der DB12 in der Baureihe.
- Die jüngste Vanquish-Linie erkunden: Eckpunkte und Entwicklung des Vanquish Mk3.
- Offizielle Modellseite von Aston Martin, einschließlich der 60th Anniversary Editions: Überblick über Modelle und Sonderserien auf astonmartin.com.
- Zurück zu den Ursprüngen mit historischen Ressourcen zur DB6: historische Synthese auf Englisch und Überblick auf Deutsch.


