DBS 1967, quatre choix de design signés William Towns — fastback, grille carrée, habitacle 4 places, châssis élargi — qui ont redéfini la GT Aston.
DBS 1967: Man reduziert sie allzu schnell auf eine ersetzte DB6. Doch William Towns setzte vier klare Entscheidungen durch — straffes Fastback, quadratischer Kühlergrill, vier echte Sitze, verbreitertes Chassis — die den Maßstab von Aston Martin in Richtung GT der 1970er-Jahre verschoben. So haben diese Beschlüsse, in einem heiklen industriellen Kontext getroffen, den Weg zur DBS V8 geebnet und den Anspruch der Marke neu gezeichnet.
Touring aus Mailand, dann William Towns: Warum Aston Martin unterwegs den Karossier wechselte
Ursprünglich wird die Nachfolgerin der DB6 an Touring aus Mailand vergeben. Das Briefing ist klassisch: die DB-Eleganz mit einem Hauch Modernität fortführen. Doch das italienische Haus geht in Konkurs, bevor ein tauglicher Prototyp geliefert wird, und stoppt das Projekt abrupt, wie die der DBS gewidmete Seite auf Wikipedia berichtet. Die Dringlichkeit zwingt Aston Martin zu einer Neuausrichtung der Designstrategie.
Die Geschäftsführung überträgt daraufhin das Dossier an William Towns. Die Wahl ist alles andere als banal: Es geht darum, sich von einer Logik der dezenten Evolution zu lösen und eine Silhouette zu vorschlagen, die die Marke in das nächste Jahrzehnt tragen kann. Towns erbt keine verwertbare Grundlage. Er zeichnet daher ein Auto, das in seiner visuellen Architektur wie in seinen Proportionen neu ist, während die hauseigenen technischen Gene bewahrt bleiben.
Dieser Wechsel des Karossiers verändert den Entwicklungstakt und vor allem den stilistischen Blickwinkel. Anstelle einer italienischen „Superleggera“-Raffinesse wird Aston Martin eine stärker geometrische und breitere Präsenz annehmen, besser angepasst an die wachsenden Erwartungen an Komfort und Hochgeschwindigkeitsstabilität.
Das Fastback und der quadratische Grill: ein von der Führung gewollter Stilbruch
William Towns wählt eine Fastback-Linie und einen quadratischen Frontgrill. Diese beiden Markenzeichen, von Wikipedia belegt, markieren die Distanzierung vom ovalen Kühlergrill und den organischeren Volumen der früheren DB-Modelle. Die Front wird zu einer selbstbewussten vertikalen Fläche, das Heck verläuft in sanfter Schräge: zwei Entscheidungen entgegen der bisherigen Hausgewohnheiten.
Der Bruch ist gewollt. Er verortet das Auto in einer neuen Ära, in der Stabilität, Übersicht und eine statuarischere Haltung Vorrang haben. Das Fastback vergrößert das Platzangebot und die Dachkontinuität, während der quadratische Grill eine stärker architektonische Formensprache verleiht. Optisch tritt die DBS eher als großformatige GT auf denn als leichtes Sportcoupé.
Dieser Charakter hat auch das Kino überzeugt: Die DBS erscheint 1969 in On Her Majesty’s Secret Service, gefahren von George Lazenby, ohne ostentative Gadgets außer einer Halterung für ein Scharfschützenfernrohr im Handschuhfach, ein Detail, das von Wikipedia hervorgehoben wird. Ein Auftritt auf der Leinwand, der ihren ästhetischen Wechsel hin zu einer dezent kraftvollen GT statt einer technologischen Diva besiegelt.
Um diese Neuausrichtung in der Aston-Martin-Genealogie einzuordnen, kann man diese Haltung mit den GT der folgenden Jahre vergleichen, von der AM V8-Linie bis zu den zeitgenössischen Neuauflagen. Unser Dossier über den Übergang zur AM V8 illustriert diese Kurskontinuität.

Vier echte Plätze: die GT-Limousinen-Ambition und das Nebeneinander mit der DB6 bis 1970
Über den Stil hinaus liegt das Versprechen im Innenraum: vier echte Sitze. Dieser Punkt, selten betont, verankert die DBS in einer GT-Limousinen-Logik. Radstand und Breite zielen ebenso auf Langstreckenkomfort wie auf Leistung. Die Fastback-Silhouette ist nicht nur eine Geste; sie schafft nutzbaren Raum und einen tauglichen Kofferraum — ein Zeichen einer GT, gemacht, um Europa in hohem Tempo zu durchqueren.
Diese Ambition hat die DB6 nicht über Nacht verdrängt. Die DBS existierte drei Jahre parallel mit ihr, wie eine Meldung auf der Website von Aston Martin in Erinnerung ruft. Diese Übergangszeit zeigt die kaufmännische Vorsicht der Marke: eine neue Designhaltung erproben, ohne eine an die DB-Codes gebundene Kundschaft vor den Kopf zu stoßen.
Im Panorama britischer GT kündigt die DBS die großen Reisewagen der 1970er-Jahre an: kantiger, geräumiger. Sie leitet eine Linie ein, die später bis zu den großen Aston mit V8-Motor führen wird, zu entdecken in unserem Leitfaden zur AMV8.
- Nutzungsziel: vier entspannt reisende Passagiere, Grand Tourisme.
- Design im Dienst des Volumens: straffes Fastback und verbreiterte Spurweiten.
- Kommerzielle Strategie: Überschneidung mit der DB6 zur Absicherung des Übergangs.
Der Reihensechszylinder von Tadek Marek: angegebene 280 PS und Vantage-Option mit 325 PS
Wenn die Karosserie auch mit der Linie bricht, bleibt das Herz treu: Die DBS erhält den von Tadek Marek konstruierten Reihensechszylinder. Die angegebene Leistung beträgt 280 PS, mit einer Vantage-Option auf 325 PS dank Weber-Vergasern, so Wikipedia. Auf der Straße findet man den geschmeidigen Antritt und den zurückhaltenden Klang dieses Aggregats wieder, eine Signatur der späten DB.
Die Entscheidung, beim „Straight-Six“ zu bleiben, drückt den Willen aus, die Kunden beim Übergang zu begleiten. Verbreitertes Chassis und geräumigerer Innenraum, gewiss; aber eine bekannte, einstellbare und zuverlässige Mechanik, damit der Wandel nicht brutal ausfällt. Die Vantage-Option bestätigt die schnelle GT-Vokation: mehr Atem zum hohen Reisen, ohne Getöse.
Diese mechanische Kontinuität erhellt die bedachte Positionierung der DBS: bewusst vollzogener Stilbruch, beherrschtes technisches Erbe. Eine Dosierung, die Aston Martin oft geglückt ist und die man in anderen Epochen der Marke wiederfinden wird, vergleichbar mit dem Ansatz in unserem Panorama zur Virage, einer weiteren Brücke zwischen zwei Ären.

Die DBS V8 von 1969: wie das verbreiterte Towns-Chassis den 5,3-Liter-V8 möglich machte
Bereits 1969 baut Aston Martin einen 5,3-Liter-V8 in das Chassis der DBS ein und schafft damit die DBS V8. Wikipedia hebt hervor, dass die von William Towns gezeichnete verbreiterte Architektur diese Transplantation möglich gemacht hat. Die breitere Linie war also nicht nur eine ästhetische Entscheidung: Sie bereitete die mechanische Zukunft vor.
Dieser Wechsel zu acht Zylindern eröffnet Aston Martins große V8-Dekade. Das gleiche Grunddesign wird einen Leistungssprung und ein neues, muskulöseres Image tragen. Die DBS erscheint damit als Schlüsselfundament, Ankündigerin der AM V8-Linie in unserem gewidmeten Dossier, und als Matrix einer Ära, die die DNA der Marke nachhaltig prägen wird.
Kommerziell lässt sich die Strategie klar lesen: zunächst die neue Silhouette akzeptieren lassen, dann ein Antriebsaggregat einpflanzen, das den Ambitionen gerecht wird. Die Aston-Martin-Retrospektive zu den Bezeichnungen DBS erinnert zudem an die Nachwirkung dieses Kürzels, das in regelmäßigen Abständen reaktiviert wird, wenn das Haus eine weitreisende, schnelle und selbstbewusste GT signalisieren will.
Fazit — DBS 1967, eine Übergangs-GT als Fundament
Am Ende beschränkt sich die DBS 1967 nicht auf die Nachfolgerin der DB6. Sie verkörpert vier entscheidende Wendungen — Fastback, quadratischer Grill, bewohnbare Vierplätze, verbreitertes Chassis —, die den 5,3-Liter-V8 ermöglicht und eine Ära eröffnet haben. Der Bruch fiel auf der mechanischen Seite mit dem Reihensechszylinder von Tadek Marek maßvoll aus, doch in der Formensprache klar — genug, um sogar James Bond zu verführen.
Damit erscheint die DBS 1967 als diskretes Fundament der Aston-Martin-Modernität: eine GT, gedacht für das folgende Jahrzehnt, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Um den Vergleich mit ihren Nachfahrinnen zu vertiefen, entdecken Sie unsere Dossiers zur klassischen AM V8 und zur Virage der 1990er-Jahre und verfolgen Sie Aston Martins filmische Laufbahn in unserem James-Bond-Guide und seinen Aston Martin.
Zur Vertiefung von Geschichte und Spezifikationen konsultieren Sie die Referenzseite zur DBS auf Deutsch und den ausführlichen englischen Eintrag. Die offiziellen Eckdaten zum Nebeneinander mit der DB6 werden auf der Website von Aston Martin in Erinnerung gerufen. Hier genügen die Fakten: Die DBS 1967 hat den Kurs geändert — mit britischer Gelassenheit.


