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Vantage S 2026: 680 PS, 0–60 mph in 3,3 s – Vantage S erklärt

01 Juli 2026 La Rédaction AstonLegacy 5 Min. Lesezeit

Vantage S 2026, 680 ch et châssis affûté : histoire du badge S depuis 1953, gains mesurés face à la Vantage et positionnement 2026 sans prix officiel


Die Vantage S kommt 2026 mit dem klaren Anspruch, die Vantage S eine Stufe über der Standard‑Vantage zu positionieren: mehr Leistung, ein straffer abgestimmtes Chassis und verfeinerte Aerodynamik. Angekündigt am 9. Juli 2025 mit einem dynamischen Auftritt in Goodwood, bringt sie ein Emblem zurück, das vor über 70 Jahren erschien. Hier steht, was sich konkret ändert, was dieses „S“ in der Markengeschichte bedeutet und was der Käufer tatsächlich gewinnt.

Das S‑Badge bei Aston Martin: von der DB3S von 1953 bis heute

Das „S“ ist nicht nur ein zusätzlicher Buchstabe am Heck. Laut der Presseabteilung von Aston Martin reicht die Linie zurück zur DB3S von 1953, die zwei Mal in Folge Zweite bei den 24 Stunden von Le Mans wurde. Schon damals sollte es eine schärfere, auf Performance und Ausdauer zugeschnittene Version kennzeichnen. Eine einfache Grammatik: gleicher Geist, mehr Biss.

Mit der Vantage S 2026 beansprucht die Marke diese Kontinuität: ein gezielter Leistungssprung, dedizierte Fahrwerksabstimmungen und spezifische aerodynamische Anbauten. Keine Modellrevolution, sondern ein messbarer Feinschliff in den Bereichen, die am Steuer zählen.

Die Bestätigung am 9. Juli 2025 und der erste dynamische Auftritt beim Goodwood Festival of Speed fügen sich in die Haustradition: Große Sportankündigungen gehen über den Hügel in Sussex. Ein deutlicher Verweis auf das Competition-Erbe dieses Badges.

680 PS gegen 665 PS: was 15 zusätzliche Pferde wirklich verändern

Der Biturbo‑V8 der Vantage S legt auf 680 PS bei 6.000 U/min zu, mit 800 Nm von 3.000 bis 6.000 U/min, gegenüber 665 PS bei der Standard‑Vantage. Laut Aston Martin sind diese 15 PS mehr als ein Prospektwert: Der Sprint 0–60 mph fällt auf 3,3 s (0–62 mph: 3,4 s) und 0–200 km/h auf 10,1 s – ein Zehntel beim Sprint und ein anhaltend höheres Tempo in der langen Beschleunigung.

Auf Straße wie auf Track zeigt sich der Nutzen vor allem in den Zwischenspurts und im mittleren Drehzahlbereich. Die 800 Nm auf einem breiten Plateau begünstigen Überholvorgänge ohne so häufiges Zurückschalten. Der Alltagsnutzen ist dezent, aber real: ein volleres Auto im mittleren Bereich, reaktiver auf Gaspedalbefehl.

Oben raus steigt die Spitze auf 202 mph (325 km/h) laut HiConsumption. Auch hier spielt sich der Unterschied im Detail ab, bestätigt aber die Absicht: Die Vantage S positioniert sich als die schärfste Ausprägung des Coupés.

Vantage S

Überarbeitetes Chassis: steif montierter Unterrahmen, neu kalibrierte Bilstein‑Dämpfer und neue Geometrie

Die markanteste strukturelle Änderung betrifft das Heck: der Unterrahmen ist nun starr mit der Aluminiumstruktur verschraubt – ohne Gummilager. Laut Aston Martin ist das ein großer Schritt, der die Lagepräzision und die Treue der Aufhängung zu den Fahrerbefehlen erhöht, indem störende Filterungen reduziert werden.

Die Marke hebt außerdem neu kalibrierte Bilstein‑Dämpfer und eine überarbeitete Geometrie hervor, die diese Versteifung begleiten. Zusammen zielen diese Elemente auf ein rückwärtiges Fahrwerk mit stärkerer Anbindung und klarerer Rückmeldung der Haftung. In der Praxis: weniger Aufbaubewegungen und besser gezügelte Traktion beim Herausbeschleunigen.

Solche Abstimmungen sprechen vor allem in schnellen Wechselkurven: Die Karosserie setzt sich schneller und bleibt besser kontrolliert, bei ausreichender Compliance, um den Reifen arbeiten zu lassen. Die Vantage S verspricht so ein breiteres Einsatzfenster – von der unebenen Landstraße bis zum Trackday.

Eigenständige Aerodynamik: Haubenleiten, Heckspoiler und Abtriebsbilanz

Die spezifischen Haubenleiten und ein vollflächiger Heckspoiler prägen die Identität der Vantage S. Jenseits des Stils erzeugt der Spoiler laut HiConsumption 97 Pfund aerodynamischen Abtrieb bei Vmax. Eine willkommene Hilfe, um das Heck bei den hohen Geschwindigkeiten von oben zu stabilisieren.

Die Philosophie bleibt subtil: die Lage und Stabilität pflegen, ohne ins Ostentative zu verfallen. Das Paket ergänzt sinnvoll die starre Unterrahmenmontage und die Fahrwerksabstimmung – mit einem Auto, das bei hohen Geschwindigkeiten sauberer auf dem Reifen arbeitet.

Ein Ingenieurspunkt bleibt: die Verteilung dieses Abtriebs und ihre Effekte auf das Lenkgleichgewicht. Ohne offizielle Zahlen zur Vorder/Heck‑Aufteilung bleibt die Absicht: mehr Anpressdruck dort, wo die stärkste Vantage ihn am dringendsten braucht – am Heck –, um die Traktion am Kurvenausgang zu befreien und Mikrokorrekturen auf der deutschen Autobahn zu beruhigen.

Vantage S

Preisliche Einordnung: die Vantage S gegen direkte Rivalen im Jahr 2026

Aston Martin hat zum Zeitpunkt der Ankündigung keinen offiziellen Preis für die Vantage S veröffentlicht. Die Botschaft ist daher zunächst technisch: messbare Substanz hinzufügen – Leistung, Chassis, Abtrieb – oberhalb der Vantage. Kundenseitig kauft man ein stimmiges Update dort, wo man es am stärksten erlebt, ohne in eine radikale Ausbaustufe zu kippen.

Gegenüber Coupés mit ähnlicher Philosophie im Jahr 2026 – Front‑V8, Hinterradantrieb und Leistung jenseits von 650 PS – zielt die Positionierung auf ein Gleichgewicht zwischen nutzbarer Performance und Alltagstauglichkeit. Die Zugewinne von 0,1 s bei 0–60 mph und 10,1 s bei 0–200 km/h transformieren das Auto nicht, polieren aber Ansprechverhalten und Performance‑Progression – was in diesem Segment ebenso zählt wie die nackte Zahl.

In Ermangelung eines kommunizierten Preises stützt sich die Argumentation auf den technischen Mehrwert: ein präziseres Heck, dedizierte Aerodynamik und 15 PS zusätzlich. Allesamt rationale Gründe, die Vantage S zu bevorzugen, wenn man eine Vantage mit klareren Reaktionen und mehr Hochgeschwindigkeitsstabilität sucht.

Fazit: warum die Vantage S ihr Badge verdient

Der Linie der DB3S von 1953 treu, fügt die Vantage S mehr Strenge und eine Prise Vehemenz hinzu. Die gewonnenen 15 PS gehen vor allem mit einem versteiften Unterrahmen, einer neu kalibrierten Federung und einem Spoiler einher, der bei hoher Geschwindigkeit nutzbringenden Abtrieb generiert. Ergebnis: ein präziseres, gesetzteres und in Nuancen schnelleres Coupé.

Für den Käufer übersetzt sich das Label Vantage S in spürbare Vorteile am Lenkrad statt in einen reinen Modellpflegeschritt. Ein rationales „S“, im Dienst von Fahrfreude und Konstanz, in Goodwood angekündigt und bereit, ein neues Kapitel einer Linie zu schreiben, die vor über 70 Jahren begann.

Lesen Sie außerdem auf AstonLegacy.fr: unser Dossier zur Entwicklung der Baureihe Vantage MkII, die Analyse des Comebacks von Vantage und DB12 im Jahr 2025 und die Saga V12 Vantage, der Gesang des Zwölfzylinders.

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