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DB11 AMR 2018: 3 technische Änderungen – DB11 AMR erklärt

09 September 2026 La Rédaction AstonLegacy 5 Min. Lesezeit

DB11 AMR 2018 : puissance portée à 630 ch, suspension recalibrée avec Aston Martin Racing et aérodynamique dédiée. Le comparatif pour bien choisir.


Der DB11 AMR wird oft als bloßes Emblem wahrgenommen, aber der DB11 AMR bringt messbare Änderungen für alle, die auf dem Gebrauchtmarkt zögern. Wir beleuchten Punkt für Punkt die mechanischen Weiterentwicklungen und den Modellkontext, um dieses Modell klar vom standardmäßigen DB11 V12 abzugrenzen.

Die 630 PS des 5,2‑Liter-Biturbo: wie Aston Martin Racing 30 PS zusätzlich herausgeholt hat

Zum Start 2018 leistet der 5,2‑Liter-V12-Biturbo des DB11 AMR 630 PS, also 30 PS mehr als der anfängliche DB11 V12 mit 600 PS. Diese Angabe stammt aus der offiziellen Mitteilung der Marke, die den AMR ausdrücklich als die geschärfte Evolutionsstufe des V12‑Grand‑Tourers aus Gaydon positionierte (Quelle: media.astonmartin.com).

Dieser Leistungszuwachs ist keine Spielerei auf dem Datenblatt: Er spiegelt eine sorgfältigere Motorabstimmung und Thermik-Optimierung wider, entwickelt, um über das gesamte Nutzungsband ein volleres Ansprechverhalten zu bieten. Das Leitmotiv: mehr Atem bei hohen Drehzahlen, ohne die Elastizität des V12‑Biturbo im Alltag zu verfälschen.

Das AMR-Emblem verweist auf Aston Martin Racing, die Rennsportabteilung, und geht mit technischer Begleitung bei den Setups einher (Quelle: astonmartin.com, über das Media-Portal). In der Praxis verzahnt sich der Zuwachs um 30 PS mit angepassten Gaspedal- und Getriebekennlinien für ein lineareres Schubgefühl und ein knackigeres Ansprechverhalten, wobei die Langstreckenqualitäten des DB11 gewahrt bleiben.

Das überarbeitete Fahrwerk: Anleihen aus dem Rennprogramm und neue Dämpferkennlinien

Über den Motor hinaus erkennt man den AMR an seinem in Zusammenarbeit mit dem Rennteam neu kalibrierten Fahrwerk. Laut der Marke zielen diese vom Langstreckenprogramm inspirierten Einstellungen auf eine präzisere Lenkung und stabilere Auflage, ohne in zweckfreie Härte abzurutschen (Quelle: astonmartin.com).

Konkret werden Dämpfungs- und Wankkennlinien gestrafft, um die Aufbaubewegungen besser zu kontrollieren. Der Wagen bleibt ein Grand Tourer, gewinnt jedoch an Kohärenz auf schnellen Straßen und an Konstanz bei engagierter Fahrweise. Das Ziel ist klar: die Sportliche lesbarer und damit vertrauenerweckender zu machen – bei Nässe wie im Trockenen.

Die AMR-Philosophie macht das Auto nicht zum radikalen Tracktool; sie filtert etwas weniger, informiert etwas mehr. Eine subtile, aber spürbare Evolution für alle, die eine klare Rückmeldung der Vorderachse und mehr Gelassenheit beim Herausbeschleunigen schätzen.

DB11 AMR

Die AMR-Aerodynamik: Heckflügel, Frontsplitter und ihre messbare Wirkung auf den Abtrieb

Der AMR erhält ein eigenständiges Aerodynamikpaket aus spezifischem Frontsplitter und Heckflügel, um den Luftstrom bei hoher Geschwindigkeit zu stabilisieren. Die Marke betont eine messbare Wirkung auf Abtrieb und Stabilität, veröffentlicht im Launch-Kommuniqué jedoch keine Detailzahlen (Quelle: media.astonmartin.com).

Die Formgebung bleibt bewusst dezent: Das angestrebte Gleichgewicht beruht auf der feinen Abstimmung der Elemente statt auf optischer Überzeichnung. Das Ergebnis zeigt sich eher in der Spurstabilität und der Reduktion von Aufbauschwingungen bei sehr hoher Geschwindigkeit als im reinen Stil, der der hauseigenen Zurückhaltung treu bleibt.

Dieses Aerodynamik-Update ergänzt das revidierte Fahrwerk sinnvoll: weniger parasitäre Lastwechsel, mehr Konstanz in der Radlastverteilung – und letztlich eine Linie, die mit weniger Lenkkorrekturen gehalten wird.

Interieur mit Satin Chopped Carbon und exklusive Farbwelten: was den AMR optisch unterscheidet

Im Innenraum zeichnet sich der AMR durch Satin Chopped Carbon-Einlagen und eine dem Modell exklusive Farbpalette aus. Der Ansatz: betonte Sportlichkeit, ohne die Eleganz des DB11 zu verleugnen. Diese zum Start hervorgehobenen Ausstattungen verankern den AMR als die geschärfteste Ausführung des V12‑Coupés (Quelle: media.astonmartin.com).

Die speziellen Farben und Pakete ermöglichen es Sammlern, das Auto auf den ersten Blick zu erkennen, und bleiben doch der dezenten Aston‑Martin‑Ästhetik treu. Auf dem Gebrauchtmarkt dienen diese inneren und äußeren Besonderheiten als nützliche Indikatoren für Authentizität und Konfiguration.

Für einen Überblick über die Baureihe und ihre Derivate erläutert unser Dossier zu den verschiedenen Versionen des DB11 die großen Evolutionsschritte seit der Markteinführung.

DB11 AMR

Der DB11 AMR als Übergang zur DBS Superleggera: was dieses Modell über die Positionierung 2018 aussagt

Der DB11 AMR erscheint 2018, zu einem Zeitpunkt, an dem die neue Vantage in Produktion geht und Gaydon die Ankunft der DBS Superleggera (Juni 2018) vorbereitet, die die Spitze der Zweitürer besetzen soll (Quellen: media.astonmartin.com zur Vantage-Produktion; Seite zur DBS Superleggera).

In dieser Phase spielt der AMR die Rolle der Brücke: Er hebt den DB11 V12 auf ein höheres Niveau bei Performance und Straßenlage, ohne seine Grand‑Touring‑Bestimmung aufzugeben. Mit der Vorstellung der DBS übernimmt diese folgerichtig die Rolle des Zweitür-Flaggschiffs oberhalb des AMR und bestätigt damit das strategische Timing.

Zu beachten ist, dass nur der V12 die AMR‑Ausführung erhielt, während der DB11 V8 (aus AMG‑Quelle) seinen eigenen Weg ohne dedizierte AMR‑Version ging (Quelle: DB11‑Seite in der deutschen Wikipedia und auf Englisch). Eine klare Art, das AMR‑Wappen dem edelsten Ausdruck des DB11 vorzubehalten.

Um den AMR gegenüber seinen Vorgängern und Nachfolgern einzuordnen, empfehlen wir zudem unseren Blick auf die DBS 2007, den Wendepunkt hin zu sehr leistungsstarken GT, sowie auf die DB12 und ihre Version S, das neue Kapitel der Super Tourers.

Fazit — den DB11 AMR auf dem Gebrauchtmarkt wählen oder nicht

Der DB11 AMR unterscheidet sich vom standardmäßigen DB11 V12 durch drei konkrete Hebel: +30 PS (630 PS) und eine geschärfte Motorabstimmung, ein in Zusammenarbeit mit Aston Martin Racing rekalibriertes Fahrwerk sowie eine dedizierte Aerodynamik, die den Wagen bei hoher Geschwindigkeit stabilisiert. In Summe entsteht ein GT, der bei steigendem Tempo präziser und stimmiger agiert, ohne den Langstreckenkomfort der Baureihe zu verleugnen.

Für den informierten Käufer rechtfertigt der DB11 AMR seinen Aufpreis, wenn die Suche dem fahrdynamischen Mehrwert und der Seltenheit der spezifischen Ausstattungen gilt. Wer das absolute Spitzenniveau anvisiert, findet ab Mitte 2018 in der DBS Superleggera das neue Flaggschiff. Für alle jedoch, die die Synthese aus der Eleganz des DB11 und geschärfter Präzision wünschen, bleibt der DB11 AMR die begehrenswerteste Version des V12‑Biturbo in diesem Grand‑Touring‑Geist.

Nützliche Quellen: das offizielle Media‑Portal media.astonmartin.com für die Ankündigungen von 2018 sowie die Übersichtsseiten zum DB11 auf Englisch und zum DB11 auf Deutsch für den technischen und modellstrategischen Kontext.

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