Super tourer: Die DB12 eröffnet eine neue Kategorie und einen V8 mit 680 PS. Spezifikationen, DB12 S mit 690 PS und alles, was sie von der DB11 unterscheidet.
Der super tourer nach Aston Martin ist die DB12: ein Grand-Tourer-Coupé, das die Marke oberhalb der klassischen GT positioniert, mit einem zugleich stärkeren und schärferen Biturbo-V8, einem elektronischen Hinterachsdifferenzial und einem hauseigenen Infotainment. Dieser Kaufberater klärt die Leistungsangaben je nach Markt, ordnet die DB12 gegenüber der DB11 ein, die sie deutlich übertrifft, und erklärt, was die neue DB12 S mitbringt.
Warum spricht Aston Martin von super tourer statt von GT?
Aston Martin präsentiert die DB12 als die erste super tourer der Welt, ein offizielles Label, das die Marke selbst führt. Die Absicht ist klar: den traditionellen GT-Rahmen zu sprengen, mit dem Ziel, Spitzenleistungen zu erreichen und dabei die Vielseitigkeit und den Feinschliff zu bewahren, die man von einem sportlichen Reisewagen erwartet. Laut Aston Martin spiegelt diese Positionierung einen Zuwachs an Leistung und dynamischem Engagement wider.
Die Bezeichnung super tourer steht für eine andere Balance: mehr Leistung und Ansprechverhalten, ohne die Fähigkeit einzubüßen, lange Distanzen gelassen zu bewältigen. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 202 mph, also 325 km/h, und 0–60 mph in 3,5 s (Quellen: Aston Martin; auto123) untermauern diesen Anspruch. Die DB12 will damit schärfer sein als eine traditionelle GT und dennoch alltagstauglich bleiben.
Im Vergleich zur DB11 hebt Aston Martin einen deutlichen Leistungssprung hervor. Der Leistungszuwachs beträgt rund 34 % gegenüber der DB11 (Quelle: auto123), was den konzeptionellen Wandel illustriert. Mit anderen Worten: Der super tourer richtet sich an alle, die eine elegante Reisemaschine wollen, aber mit deutlich mehr Biss und Performance.
Der 4,0-l-Biturbo-V8: 680 PS und Zahlen je nach Markt
Im Herzen des super tourer arbeitet ein 4,0-l-Biturbo-V8 mit 680 PS (PS) und 800 Nm laut Aston Martin. Diese Leistung ist in metrischen Pferdestärken (PS) angegeben. Umgerechnet in den nordamerikanischen Gebrauch entspricht das etwa 671 hp (SAE), eine Entsprechung, die von Aston Martin genannt und von TopSpeed aufgegriffen wird. Diese doppelte Lesart erklärt, warum je nach Unterlagen und Märkten unterschiedliche Leistungen auftauchen, ohne technischen Widerspruch.
Die angegebenen Fahrleistungen orientieren sich an diesen Werten. Die Marke kommuniziert eine Höchstgeschwindigkeit von 202 mph (325 km/h) und 0–60 mph in 3,5 s (Quellen: Aston Martin; auto123), nützliche Referenzen, um die DB12 unter den Hochleistungscoupés einzuordnen. In der Praxis verändern die Homologationsunterschiede von Markt zu Markt (ausgedrückt in PS oder hp) das Fahrerlebnis nicht: Das Auto liefert denselben Charakter, mit einem maximalen Drehmoment von 800 Nm laut Aston Martin.
Für Käufer, die technische Datenblätter und internationale Tests vergleichen, ist die Angabemethode entscheidend: 680 PS in Europa, etwa 671 hp in den USA. Beide Zahlen beschreiben denselben Antrieb. Für einen offiziellen Überblick lohnt die Herstellerseite zur DB12, die das super tourer-Positioning und die wichtigsten Spezifikationen aufzeigt.
Schließlich ist die ZF-8-Gang-Automatik in der DB12 verbaut (Quelle: Aston Martin). Sie privilegiert die Geschmeidigkeit auf der Autobahn und bietet zugleich schnelle Schaltvorgänge, wenn das Tempo steigt. Dieses Motor-Getriebe-Gespann trägt zur Vielseitigkeit bei, dem Markenzeichen eines ausgereiften super tourer.

Fahrwerk, Federung und E-Differenzial: das ändert sich gegenüber der DB11
Das elektronische Hinterachsdifferenzial gehört zu den signifikanten Weiterentwicklungen dieser Generation (Quelle: Aston Martin). Gegenüber einer traditionelleren Architektur erlaubt ein E-Differenzial eine feinfühlige Sperrgradanpassung, um die Traktion beim Beschleunigen und die Stabilität in Kurven zu verbessern. Bei einem leistungsstarken Straßenfahrzeug beruht der spürbare Gewinn ebenso auf der Fähigkeit, das Drehmoment zu übertragen, wie auf der erlebten Agilität.
Die Integration des E-Differenzials, kombiniert mit der ZF-8-Gang-Automatik, richtet die DB12 auf ein direkteres Fahrgefühl aus, ohne den erwarteten Komfort aufzugeben. Aston Martin nennt hier keine spezifischen Dämpfungs- oder Geometriedaten, doch das Gesamtpaket aus Getriebe und Differenzial steckt den Rahmen für eine Abstimmung ab, die Präzision und Progressivität vereinen soll – zwei Säulen eines super tourer, der seinen Namen verdient.
Im Vergleich zur DB11 spiegelt der Fokus auf die elektronische Traktionskontrolle die Weiterentwicklung des Lastenhefts wider. Der Leistungssprung von rund 34 % (Quelle: auto123) erfordert ein ausgefeilteres Drehmomentmanagement, insbesondere auf der Landstraße. In diesem Kontext erscheint das E-Differenzial als Schlüssel, um die 800 Nm konstanter und vertrauenswürdiger auf die Straße zu bringen – bei allen Bedingungen.
Die DB12 S: 690 PS und geschärftere Dynamik
Die DB12 S treibt das super tourer-Konzept mit 690 PS und 590 lb‑ft Drehmoment sowie einem angegebenen 0–60 mph in 3,4 s (Quelle: Aston Martin) noch weiter. Dieser Zuwachs an Leistung und Reaktionsfreude bietet all jenen zusätzlichen Spielraum, die eine noch schärfer abgestimmte Version suchen – weiterhin mit Frontmotor-V8 und Hinterradantrieb.
Laut Aston Martin ist die DB12 S das leistungsstärkste nicht hybride V8-Frontmotor-Modell ihrer Klasse. Diese Positionierung verdeutlicht das Ziel: die Grand‑Touring‑Vielseitigkeit bewahren, aber mit einer Prise zusätzlicher dynamischer Schärfe. Auf dem Papier zeichnen die um ein Zehntel verbesserte 0–60‑mph‑Zeit gegenüber der DB12 und die höhere Leistung einen noch pointierteren Charakter, ohne mit dem Geist der DB‑Baureihe zu brechen.
Aus Einkaufssicht richtet sich die DB12 S an jene, die das Engagement maximieren möchten und dennoch in derselben super tourer‑Philosophie bleiben. Die technischen Fundamentals bleiben erhalten, mit der ZF‑8‑Gang‑Automatik und dem E‑Differenzial an der Hinterachse – Garant für Kontinuität in der Art, wie die Leistung bereitgestellt wird.

Interieur, hauseigenes Infotainment und Personalisierung
Die DB12 führt ein von Aston Martin intern entwickeltes Infotainment mit zwei 10,25‑Zoll‑Displays ein (Quellen: Aston Martin; TopSpeed). Dieser Schritt zu einer hauseigenen Lösung ist strategisch: Kontrolle über Ergonomie, Updates und die Integration der Fahrzeugfunktionen. Für Käufer zählt gleichermaßen die Modernität der Oberfläche wie die Kohärenz zwischen physischen und logischen Bedienelementen – ein Bereich, in dem Aston Martin eine deutliche Verbesserung beansprucht.
Die beiden 10,25‑Zoll‑Displays modernisieren Auftritt und Navigation zwischen den Funktionen, mit dem Ziel, die Latenz zu verringern und den Zugang zu zentralen Einstellungen zu vereinfachen. Vom Hersteller entwickelt, spiegelt das System die visuelle Identität von Aston Martin wider und fügt sich in den Anspruch eines zeitgemäßen super tourer, der das Erlebnis an Bord nicht opfert.
Bei der Personalisierung bietet zwar jeder Markt eigene Konfigurationen, entscheidend ist jedoch die Möglichkeit, die Atmosphäre an den vorgesehenen Einsatz anzupassen: gediegener Langstreckenläufer oder betonteres Coupé. Die durchgängige Verarbeitungsqualität zwischen DB12 und DB12 S erlaubt es dem Käufer, die Wahl zunächst am gewünschten Leistungsniveau auszurichten und danach Farben, Materialien und Optionen festzulegen.
Fazit: So wählt man seinen super tourer DB12 oder DB12 S
Für die Entscheidung steht zunächst der Abgleich zwischen der Balance aus Leistung und Komfort der DB12 und dem zusätzlichen Edge der DB12 S an. Beide teilen die von Aston Martin betonte super tourer‑DNA, mit derselben technischen Basis – Biturbo‑V8, ZF‑8‑Gang‑Automatik, E‑Differenzial – und Fahrleistungen, die das Auto über eine traditionelle GT heben.
Als Nächstes gilt es, die Zahlen zu klären: 680 PS in metrischer Angabe entsprechen rund 671 hp nach US‑Messung (Quellen: Aston Martin; TopSpeed). Die angegebenen Fahrleistungen – 202 mph und 0–60 mph in 3,5 s für die DB12, 3,4 s für die DB12 S (Quellen: Aston Martin; auto123) – liefern den Rahmen. Schließlich sollte das Erlebnis an Bord validiert werden: Das von der Marke intern entwickelte Infotainment mit zwei 10,25‑Zoll‑Displays ist bei dieser Generation ein differenzierendes Kriterium.
Zur Vertiefung empfiehlt sich die offizielle DB12‑Seite auf der Website von Aston Martin über diese Modellpräsentation und den super tourer, oder ein Blick auf die Übersichtsseite zur DB12, die bekannte Daten bündelt. Für interne Vergleiche ist unser Modellleitfaden ein guter Startpunkt: umfassender Überblick zur DB12. Um die Entwicklung gegenüber ihrer Vorgängerin einzuordnen, konsultieren Sie unser DB11‑Referenzdossier. Und um die DB12 in der jüngsten Markenstrategie zu verorten, beleuchtet die Analyse Vantage und DB12, die Rückkehr an die Spitze den Kontext.


