Anekdoten

Vulcan AMR Pro 2017: 4 aerodynamische Upgrades mit messbarem Effekt

19 Oktober 2026 La Rédaction AstonLegacy 6 Min. Lesezeit

Vulcan AMR Pro : en 2017, Aston Martin peaufine la Vulcan livrée avec plans de plongée, louvres, aileron double et pont raccourci, appui porté à 4 000 N.


Vulcan AMR Pro, das ist die ungewöhnliche Geschichte einer Track-Hypercar, die 2016 an 24 Besitzer ausgeliefert und 2017 von Aston Martin überarbeitet wurde, um Abtrieb und Präzision zu steigern, ohne den 7,0-Liter-V12 mit 831 PS anzutasten. In Goodwood angekündigt, erhöht das AMR-Pro-Paket den Gesamtabtrieb, verlegt den Druckmittelpunkt nach vorn und verkürzt die Achsübersetzung. Hier ist, Bauteil für Bauteil, was die Pro-Version vom bereits in den Garagen stehenden Original unterscheidet.

Goodwood 2017: warum Aston Martin ein Upgrade für ein bereits ausgelaufenes Auto präsentierte

Am 29. Juni 2017 stellt Aston Martin auf dem Goodwood Festival of Speed das AMR-Pro-Paket für die Vulcan offiziell vor (Quelle: Medienveröffentlichung von Aston Martin). Der Hersteller startet die Produktion nicht neu: Er bietet eine Evolution für die 24 existierenden Exemplare an, über die Abteilung Q, auf Wunsch der Besitzer (Quelle: entsprechende Wikipedia-Seite). Der Ansatz ist klar: eine bereits extreme Maschine verfeinern, ohne ihre Mechanik umzukrempeln.

Laut der offiziellen Kommunikation von Aston Martin steigt der aerodynamische Abtrieb von etwa 3.150 N bei der Standard-Vulcan auf 4.000 N bei 100 mph mit dem AMR Pro, während das Gleichgewicht nach vorn wandert (von 41,5 % auf 47 %). Anders gesagt, das Upgrade korrigiert die Lastverteilung und erhöht die Stabilität – zum Vorteil von Traktion und Lenkung. Für ein reines Rennstrecken-Fahrzeug spielen die Gewinne genau in diesen Nuancen.

Auch die Positionierung ist strategisch. Die Vulcan, 2015 in Genf in 24 Exemplaren lanciert (2,3 Millionen Dollar pro Stück, Quelle: Wikipedia), ist nicht zum Rennen gedacht, sondern soll ihren Besitzern ein ausgereiftes Track-Erlebnis bieten. Ein werksseitiges Paket, validiert von der Marke, verankert den technischen und sammlerischen Wert dieser außergewöhnlichen Barchetta-Coupés, ohne unnötige mechanische Überbietung.

Die Dive-Plates und die Kotflügel-Louvres: der messbare Effekt auf den Vorderachsanpressdruck

Primäres Ziel des AMR Pro: den Abtrieb an der Front verstärken und den Druckmittelpunkt nach vorn verlegen. Aston Martin beziffert diese Verlagerung exakt von 41,5 % auf 47 % sowie die Erhöhung der Gesamtkraft bei 100 mph (Quelle: offizielle Meldung). Auf der Strecke übersetzt sich das eindeutig: eine bissigere Vorderachse in langem Anpressen, bessere Unterstützung beim Bremsen und eine klarere Lenkung in schnellen Wechselkurven.

Die zugänglichen Dokumente listen den erzielten Effekt auf, nicht jedoch die Teile im Detail. Sie bestätigen jedoch die aerodynamische Zielsetzung und deren messbare Werte. Das ist die wesentliche Lehre: Das Update wirkt zuerst auf das Verhalten der Front, mit öffentlich quantifizierten Ergebnissen durch den Hersteller, anschließend abgesichert durch das Montageangebot für alle existierenden Exemplare via Q by Aston Martin.

Zur Einordnung in die Reihe der Hypercars aus Gaydon erinnert unser Dossier zur ursprünglichen Vulcan an ihre Rolle als Track-Labor, gegenüber Straßenversionen wie der One-77. Lesenswert für Kontext und Schlüsseldaten: das Datenblatt zur Vulcan und die technologische DNA der One-77.

Vulcan AMR Pro

Der doppelte Heckflügel mit Gurney Flap: von 3.150 N auf 4.000 N bei 100 mph

Die Zahl, die die AMR-Pro-Philosophie zusammenfasst, ist ein klarer Sprung: rund 3.150 N Abtrieb bei der Standard-Vulcan, 4.000 N bei 100 mph nach Installation des Updates (Quelle: offizielle Aston-Martin-Website, 29.06.2017). Dieser zusätzliche Schritt rückt das Auto in Richtung moderner Langstrecken-Charakteristik: mehr Hochgeschwindigkeitsstabilität und ein sitzendes Heck, bei weiterhin gut nutzbarer Traktion.

Über das reine Abtriebsvolumen hinaus veröffentlicht Aston Martin die Verlagerung des Druckmittelpunkts nach vorn. Zusammen erklären diese beiden Daten, warum die AMR-Pro-Version am Kurveneingang schärfer wirkt und im vollen Anpressen neutraler bleibt. Der Nutzen ist nicht nur eine Zahl in einer Pressemitteilung: Es ist eine Lastverteilung, die „freier atmet“ – zum Gewinn an Fahrer-Vertrauen.

Um die Verwandtschaft zu messen und zu den Fundamentals der Vulcan zurückzukehren, steht unsere Analyse des Track-Hypercars und seines 7,0-Liter-Saug-V12 mit 831 PS hier: das Track-Hypercar mit 820 PS im Detail. Dort wird die Vulcan AMR Pro in ihren technischen Rahmen eingeordnet.

Die verkürzte Achsübersetzung: was die geänderte Übersetzung zwischen den Kurven brachte

Wikipedia präzisiert, dass der AMR Pro eine verkürzte Achsübersetzung erhält, um die Beschleunigung zwischen den Kurven zu verbessern – ohne Änderung am Motor oder am sequenziellen Sechsgang-Getriebe. Das mechanische Herz bleibt also identisch, doch die finale Übersetzung verdichtet die Antwort in den nutzbaren Bereichen technischer Strecken.

Konkret strafft diese Wahl die Zwischenspurts am Kurvenausgang und erlaubt, das Leistungsherz des V12 bei 7.750 U/min häufiger zu nutzen. Auf einem Kurs mit begrenzten Geraden bedeutet das Rundenzeitgewinn, ohne die Zuverlässigkeit anzutasten. Dem Geist des AMR Pro treu, wird dort optimiert, wo es am meisten zählt.

Dieser Punkt illustriert die Gesamtphilosophie des Pakets: an messbaren Hebeln ansetzen (Abtrieb, Verteilung, finale Übersetzung), um das Erlebnis zu transformieren, statt bloß PS aufzustapeln. Bei einem auf 24 Exemplare ausgelieferten Auto ist der Eingriff zugleich technisch und sammlerisch bedeutsam.

Vulcan AMR Pro

Das Fahrertraining und die gewählten Strecken: warum Spa, COTA und Yas Marina

Die hier aufgeführten offiziellen Quellen konzentrieren sich auf Präsentation, Abtriebsdaten, die Verlagerung des Druckmittelpunkts und die Achsübersetzung. Ein mögliches Fahrertrainingsprogramm und zugehörige Strecken für die Vulcan AMR Pro werden nicht detailliert. Wir bleiben daher bei den Fakten: Der AMR Pro ist ein Werks-Paket, angeboten von Q für alle Besitzer der 24 Exemplare, mit öffentlich bezifferten aerodynamischen Gewinnen.

Mangels dokumentierter Informationen zu diesem genauen Punkt in den herangezogenen Quellen halten wir das Wesentliche fest: Der Eingriff von Aston Martin betrifft Parameter, die das Fahrverhalten auf der Strecke direkt prägen, und er ist für den gesamten bereits ausgelieferten Bestand zugänglich. Das ist selten und aussagekräftig genug, ohne zu extrapolieren.

Um den offiziellen Ankündigungen und technischen Veröffentlichungen der Marke zu folgen, bleiben die Seiten des Herstellers und ihr Newsroom die verlässlichsten Referenzen: Website von Aston Martin und Pressemitteilung zum Start des AMR Pro.

Fazit: was die Vulcan AMR Pro wirklich verändert

Unterm Strich der von Aston Martin veröffentlichten Fakten lässt sich die Vulcan AMR Pro auf drei präzise Maßnahmen verdichten: mehr Abtrieb (rund 4.000 N bei 100 mph), ein weiter nach vorn verlagertes Gleichgewicht (47 % Druckmittelpunkt vorn) und eine verkürzte Achsübersetzung. Der 7,0-Liter-V12 und das Sechsgang-Getriebe bleiben unverändert – ein Garant für mechanische Integrität.

2017 in Goodwood präsentiert und über Q allen Besitzern der 24 Exemplare angeboten, die 2015 in Genf lanciert wurden, markiert dieses Paket die Reife eines bereits extremen Track-Projekts. Die Aston gewinnt an Stabilität, Klarheit und Schärfe zwischen den Kurven – genau dort, wo man eine Streckenwaffe beurteilt.

Zur Vertiefung ordnen die am 29. Juni 2017 veröffentlichten Daten von Aston Martin und die Wikipedia-Zusammenfassung zur Vulcan den AMR Pro in seinen technischen Kontext ein: die offiziellen Zahlen des AMR Pro und die Überblicksseite zur Vulcan. Der Rest liegt in der Feinheit der Abstimmung: eine auf dem Papier diskrete Evolution, auf der Uhr eindeutig.

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