Kultur

grand tourisme V12 Vanquish 2001: 3 Gründe, warum er anders bleibt

08 September 2026 La Rédaction AstonLegacy 5 Min. Lesezeit

grand tourisme, Vanquish Mk1 vs Mk2 : trois différences clés entre fabrication, transmission et V12 pour guider un choix de collectionneur éclairé.


Der grand tourisme war bei Aston Martin nie nur eine Frage der Leistung. Zwischen Vanquish Mk1 (2001–2007) und Vanquish Mk2 (ab 2013) droht am Markt Verwechslung; dennoch weisen drei strukturelle Unterschiede einem kundigen Sammler klar den Weg. Wir beleuchten sie nüchtern, um jede Generation in Geschichte und Nutzung eines grand tourisme im Wortsinn einzuordnen.

Newport Pagnell gegen Gaydon: Was der Geburtsort in der Konstruktion verändert

Laut Wikipedia wurde der Vanquish Mk1 von 2001 bis 2007 in Newport Pagnell montiert, während der Mk2 ab 2013 in Gaydon entstand. Zwei Adressen, zwei Epochen: Die erste verweist auf die historische Werkstatt von Aston Martin, die zweite auf ein modernes Industrieinstrument. Für einen Sammler von grand tourisme verortet allein diese Tatsache bereits Kauf- und Besitz­erlebnis.

Newport Pagnell steht für Erbe und gemächlichen Takt. Der Mk1 trägt die Signatur eines stärker handwerklichen Produktionszyklus, verankert in der Tradition. Gaydon hingegen verkörpert den Hochlauf und die kontrollierte Standardisierung einer jüngeren Ära. In der Praxis geht es nicht um einen absoluten Wert, sondern um einen Baucharakter, den man ebenso wählt wie man ihn erwirbt.

Dieser geografische Wechsel ist auch ein kultureller: vom Flaggschiff der Wiederbelebung zum Coupé der Bekräftigung. Die Lektüre des Vanquish-Dossiers auf Wikipedia erhellt diesen Stabwechsel, hilfreich, um Erwartungen und Einsätze eines grand tourisme auf lange Sicht zu rahmen.

Das robotisierte ASM/SSM-Getriebe von 2001: wegweisend, aber umstritten – und warum der Mk2 den Ansatz änderte

Nach der historischen Seite von Aston Martin zum Vanquish führte der Mk1 ein manuelles Getriebe mit elektrohydraulischer Betätigung ein, genannt ASM/SSM (Auto Shift Manual / Select Shift Manual). Eine kühne Wahl damals: die Strenge eines Handschalters, der Komfort einer Automatik – theoretisch. In der Realität sorgten die anspruchsvolle Abstimmung und das bisweilen ruppige Ansprechverhalten für Debatten unter Puristen.

Der Mk2 wechselte die Schule mit einer Touchtronic-Automatik und positionierte den Wagen klarer in einer geschmeidigeren grand tourisme-Nutzung, ohne die Leistung zu verleugnen. Die Botschaft ist deutlich: Im Alltag und auf der Langstrecke bevorzugt die zweite Generation Sanftheit und Konstanz, wo der Mk1 ein mechanischeres, teils involvierenderes, teils fordernderes Erlebnis bietet.

Zur Klärung der Spezifika jeder Generation erinnert die Herstellerressource zu den Vanquish und Vanquish S der Zeit an die Natur dieses ASM/SSM und die spätere Entwicklung hin zur Automatik – ein nützlicher Anhaltspunkt vor Probefahrt oder Kauf.

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Der 6,0-Liter-Saugmotor-V12 gegen den überarbeiteten 6,0-Liter-V12 des Mk2: gleiche Initialen, unterschiedlicher Charakter

Bei der Motorisierung teilen beide Generationen die V12-Architektur mit 6,0 Litern, jedoch nicht dasselbe Temperament. Laut Wikipedia leistet der Mk1 460 PS, gesteigert auf 520 PS im Vanquish S, mit einem frei saugenden, ehrlichen Ton. Der Mk2 übernimmt eine überarbeitete Version desselben Blocks, mit doppelter variabler Nockenwellenverstellung (Double VVT) und auf 565 PS angehoben – ein Hinweis auf gesteigerten mechanischen Feinschliff.

Am Steuer übersetzt sich das in zwei Lesarten des grand tourisme. Der Mk1 bevorzugt Angriff und einen „analogen“ Drehzahlaufbau, während der Mk2 auf Souveränität, Verfügbarkeit und nutzbaren Bereich setzt. Gleicher Hubraum, gleiche Noblesse, doch eine neu arrangierte Partitur für lange Etappen.

Um diese Entscheidungen in der Reihe der Aston-Martin-Flaggschiffe einzuordnen, stellt das Dossier „Vanquish at 25“ drei Generationen von Leistung und Ingenieurskunst gegenüber: nachzulesen auf der offiziellen Medienseite von Aston Martin, ergänzend zum Artikel der Wikipedia über den Vanquish.

Ian-Callum-Stil gegen Marek-Reichman-Stil: zwei Lesarten der visuellen Aston-Martin-DNA

Der Mk1 trägt die Handschrift von Ian Callum; der Mk2 die von Marek Reichman (Quelle: Wikipedia). Außen ist die Verwandtschaft offensichtlich, doch die Intention unterscheidet sich. Der erste markiert einen Bruch zu Beginn der 2000er; der zweite bekennt sich zur Vollendung einer modernisierten Formensprache, laut Wikipedia beeinflusst von der One-77 und ihren von der Luftfahrt inspirierten Karbonpaneelen.

In einer Sammlung erzählt der eine von der Wiederbelebung, der andere von der Selbstsicherheit. Der Mk1 fasziniert durch seine Pioniersilhouette, der Mk2 durch Reife und Ausführungsdetails. Zwei Interpretationen desselben Wappens, hilfreich, um das Gesicht seines grand tourisme nach eigener ästhetischer Sensibilität zu wählen.

Die Verwandtschaft mit der One-77 unterstreicht schließlich die Positionierung des Mk2: eine hochwertige Synthese der Haus-Codes, für die Straße mit fortschrittlichen Materialien umgesetzt. Die DNA bleibt gemeinsam, die Inszenierung entwickelt sich.

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Was jede Generation über ihre Entstehungszeit sagt: 2001 als Scharnier, 2012 als Bestätigung

Der Kalender erzählt den Kontext. Der Vanquish Mk1, von 2001 bis 2007 in Newport Pagnell gebaut (Wikipedia), verkörpert eine Erneuerung, die sich etwas traut: robotisiertes Getriebe, charakterstarker Saugmotor-V12, Flaggschiff-Habitus. Der grand tourisme ist hier noch sehr „mechanisch“, bisweilen schroff, oft berauschend.

Der Mk2, 2013 in Gaydon gestartet (Wikipedia), bestätigt eine Strategie: Gesamtkomfort, selbstbewusste Automatik, überarbeiteter V12 – stärker und geschmeidiger. Ein Coupé, um große Distanzen in hohem Tempo und mit neuer Gelassenheit zu überbrücken, das Ideal des grand tourisme eher durch Konstanz als durch Provokation fortschreibend.

Vor der Entscheidung hilft ein Blick in unsere Dossiers, Probefahrt und Budget einzuordnen: das Datenblatt des Vanquish Mk1, die Präsentation des Vanquish Mk2 oder unser Einblick in die technischen Innovationen des V12 im Jahr 2024.

Fazit: den grand tourisme nach Nutzung und Sensibilität wählen

Zwischen Newport Pagnell und Gaydon, ASM/SSM und Touchtronic, „ursprünglichem“ Saugmotor-V12 und überarbeitetem V12 trifft man die Wahl des grand tourisme ohne Dogma. Der Mk1 bringt den Reiz eines Scharnierstücks und den mechanischen Nervenkitzel; der Mk2 bietet Haltung, Leistung und Souveränität einer gereiften Persönlichkeit. Das Ideal bleibt, beide zu fahren – mit dem im Kopf, was man sich von einem grand tourisme im Alltag wie in der Sammlung erwartet.

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