Aston-Martin-Fakten: 5 überraschende und kaum bekannte Geschichten
Hinter dem Glamour und dem Klang der V12-Motoren verbergen sich einige wirklich überraschende Aston-Martin-Fakten. Die 1913 gegründete Marke hat eine Geschichte voller unerwarteter Wendungen, Beinahe-Insolvenzen und kurioser Entscheidungen. Hier sind fünf der faszinierendsten Aston-Martin-Fakten, vom Ursprung des Namens bis zu einem Kleinwagen, an den sich kaum ein Liebhaber gern erinnert.
1. Der Name stammt von einem Bergrennen
Einer der schönsten Aston-Martin-Fakten betrifft den Namen des Unternehmens selbst. Er verbindet Aston Clinton, ein Bergrennen in Buckinghamshire, bei dem Mitgründer Lionel Martin vor dem Ersten Weltkrieg seine Wagen einsetzte, mit Martins eigenem Nachnamen. Von Beginn an war der Wettbewerb buchstäblich Teil der Markenidentität, lange vor den Triumphen in Le Mans.
2. Das DB steht für einen Traktoren-Magnaten
Zu den charmantesten Aston-Martin-Fakten gehört die Bedeutung des berühmten Kürzels DB. Es steht für David Brown, einen Industriellen, der sein Vermögen mit Traktoren und Getrieben machte. Er kaufte Aston Martin 1947, angeblich für rund 20.500 Pfund, nachdem er auf eine kurze Anzeige in der Times geantwortet hatte. Seine Initialen sollten später die ikonischsten Modelle zieren, vom DB5 bis zum DB12.
3. Die Marke stand mehrfach vor der Insolvenz
Nicht alle Aston-Martin-Fakten sind glamourös. Das Unternehmen stand im Laufe seiner Geschichte mehrfach am Rande der Insolvenz und wechselte wiederholt den Besitzer. Diese finanzielle Fragilität macht sein Überleben umso bemerkenswerter: Allen Widrigkeiten zum Trotz hat die Marke mehr als ein Jahrhundert überdauert, während viele Konkurrenten verschwanden.
4. Die Cygnet: ein getarnter Kleinwagen
Nur wenige Aston-Martin-Fakten überraschen Liebhaber so sehr wie die Cygnet. Die 2011 vorgestellte Cygnet war eine luxuriöse Neuauflage des Toyota iQ, vor allem geschaffen, um den durchschnittlichen CO2-Flottenwert der Marke zu senken und europäische Vorgaben zu erfüllen. Sie bleibt eines der ungewöhnlichsten Modelle der Markengeschichte.
5. Die Lagonda war Pionier des Digitalcockpits
Einer der zukunftsweisendsten Aston-Martin-Fakten reicht bis 1976 zurück. Die kantige Lagonda, gestaltet von William Towns, besaß eines der frühesten digitalen Cockpits in einem Serienfahrzeug. Die Technik galt anfangs als unzuverlässig, wies aber direkt auf die bildschirmreichen Cockpits von heute voraus.
Bonus: zwei weitere Schätze
Keine Sammlung von Aston-Martin-Fakten wäre vollständig ohne zwei letzte Details. Erstens das geflügelte Logo: Die berühmten Flügel der Marke, die in den 1920er-Jahren auftauchten, haben sich stetig weiterentwickelt und zugleich eine unverwechselbare Silhouette bewahrt. Zweitens gilt der V8 Vantage von 1977 oft als erster britischer Supersportwagen, mit Fahrleistungen, die es mit den Ferrari und Lamborghini seiner Zeit aufnehmen konnten.
Ein Jahrhundert der Neuerfindung
Was diese Aston-Martin-Fakten verbindet, ist ein Talent zur Neuerfindung. Jede Epoche brachte einen neuen Eigentümer, eine neue Designsprache und ein neues Spitzenmodell, doch der wesentliche Charakter aus handwerklicher Fertigung und zurückhaltender Kraft blieb stets erhalten. Von den Vorkriegs-Rennwagen Lionel Martins über die Grand Tourer der David-Brown-Ära bis zu den heutigen Hypersportwagen hat sich die Marke immer wieder neu erfunden, ohne ihre Seele zu verlieren. Genau diese Wandlungsfähigkeit erklärt, warum so viele der überraschendsten Geschichten der Marke bis heute weitererzählt werden.
Warum diese Geschichten noch zählen
Über bloße Kuriositäten hinaus erklären diese Aston-Martin-Fakten, warum das Emblem heute ein solches Gewicht trägt. Eine Marke, die wiederholte Finanzkrisen überstand, die aus einem bescheidenen Kleinwagen eine Kuriosität und aus den Initialen eines Traktorenherstellers ein Symbol des Luxus machte, hat sich ihre Mythologie verdient. Wer die Geschichten hinter den Wagen kennt, erlebt jedes einzelne Modell mit ganz anderen Augen.
Mehr als nur Zahlen
Die Faszination der Marke lässt sich nicht allein in PS oder Höchstgeschwindigkeiten messen. Es sind gerade diese Aston-Martin-Fakten, die zeigen, wie eng Technik, Geschichte und Stil hier miteinander verwoben sind. Jeder Wagen erzählt ein Stück britischer Industriegeschichte und trägt zugleich den Glanz des Kinos und des Motorsports in sich.
Aston-Martin-Fakten, die eine Legende formen
Diese Aston-Martin-Fakten zeigen, dass die Marke über die nackten Zahlen hinaus einen Sinn für Detail und Eleganz pflegt, der Sammler seit über einem Jahrhundert fasziniert. Mehr dazu auf der offiziellen Website von Aston Martin oder der Seite Aston Martin bei Wikipedia.
Aston Martin und James Bond: 60 Jahre Kinolegende
Seit 1964 bilden Aston Martin und James Bond eines der ikonischsten Paare der Kinogeschichte. In sechzig Jahren ist die britische Marke untrennbar mit dem Agenten 007 verbunden, sodass schon die Silhouette eines Aston Martin sofort die Welt des berühmtesten Spions der Leinwand heraufbeschwört. Ein Rückblick auf sechs Jahrzehnte eines Bündnisses zwischen Aston Martin und James Bond, das die Populärkultur tief geprägt hat.
Vor dem Film: der DB Mark III aus dem Roman
Die Geschichte von Aston Martin und James Bond beginnt in Wahrheit in der Literatur. In Ian Flemings Roman Goldfinger, erschienen 1959, verfolgt der Geheimagent seine Gegner am Steuer eines DB Mark III. Die große Leinwand griff diese Verbindung später auf, doch es war Flemings Feder, die das Schicksal der Marke zuerst mit dem von 007 verknüpfte.
1964: der DB5 aus Goldfinger, Geburt einer Ikone
Alles ändert sich 1964 mit Goldfinger. Der DB5, gefahren von Sean Connery und mit von Q ersonnenen Gadgets ausgestattet (Schleudersitz, ausfahrbare Maschinengewehre, drehbare Nummernschilder), wird augenblicklich zum berühmtesten Auto der Welt. Der Film besiegelt für immer die Verbindung von Aston Martin und James Bond, und der DB5 kehrt in zahlreichen Filmen zurück, von GoldenEye über Skyfall und Spectre bis Keine Zeit zu sterben.
Die weiteren Aston Martin von 007
Im Lauf der Jahrzehnte setzen Aston Martin und James Bond ihre denkwürdigen Auftritte fort. Der DBS begleitet George Lazenby ab 1969, der V8 Vantage dient Timothy Dalton in Der Hauch des Todes (1987), und der Vanquish mit seiner optischen Tarnung verblüfft in Stirb an einem anderen Tag (2002). In der Ära Daniel Craig glänzt der DBS V12 in Casino Royale (2006), während ein eigens für den Film gebauter DB10 Spectre (2015) erstrahlen lässt.
Der DB5, ein Star, der nicht altert
Kein anderes Auto hat mehr von Aston Martin und James Bond profitiert als der DB5. Mit Auftritten in GoldenEye (1995), Der Morgen stirbt nie, Casino Royale und Skyfall überdauert er Generationen von Darstellern, ohne zu altern. Die in den Filmen verwendeten Fahrzeuge erzielen Rekordsummen bei Auktionen, und die Marke hat sogar eine kleine Kontinuationsserie aufgelegt, getreu den originalen Gadgets, für die leidenschaftlichsten Sammler. Der DB5 ist zu einer fahrenden Legende geworden.
Keine Zeit zu sterben und die Moderne
2021 feiert Keine Zeit zu sterben das Band zwischen Aston Martin und James Bond auf großartige Weise und vereint auf der Leinwand den historischen DB5, den V8 der 1980er-Jahre, den modernen DBS Superleggera und das spektakuläre Konzept Valhalla. Diese Versammlung klassischer wie zeitgenössischer Modelle zeigt die Tiefe einer Beziehung, die nur wenige Marken in der Kinogeschichte für sich beanspruchen können.
Ein unbezahlbares globales Schaufenster
Für die Marke bedeutet die Verbindung mit 007 eine Aufmerksamkeit, die kein Werbebudget kaufen könnte. Mit jedem Filmstart genießt Aston Martin eine weltweite Medienpräsenz und einen unmittelbaren Schub an Begehrlichkeit. Diese Partnerschaft, eine der ältesten und fruchtbarsten zwischen einem Automobilhersteller und einer Filmreihe, hat wesentlich dazu beigetragen, die Marke zur Kulturikone zu erheben.
Mehr als eine Werbepartnerschaft
Die Verbindung von Aston Martin und James Bond ist weit mehr als ein Marketing-Bündnis: Beide stehen für dieselben Werte, für britische Eleganz, diskrete Raffinesse und eine Prise Gefahr. Für die Marke ist der Auftritt an der Seite von 007 unbezahlbar, für die Filmreihe ist der Aston Martin längst zu einer eigenständigen Figur geworden. Diese Symbiose hat das Bild von Luxus und Stilbewusstsein, das die Marke umgibt, über Generationen hinweg dauerhaft geformt und ihren Mythos weltweit verankert.
Aston Martin und James Bond, eine fortlebende Legende
Sechzig Jahre nach Goldfinger bleiben Aston Martin und James Bond im kollektiven Bewusstsein untrennbar. Jedes neue 007-Abenteuer weckt erneut die Vorfreude auf einen frischen Aston im Abspann. Mehr dazu auf der offiziellen Aston-Martin-Website oder auf der Aston-Martin-Seite bei Wikipedia.
Aston Martin im Motorsport: Le Mans 1959 bis Formel 1
Die Geschichte von Aston Martin im Motorsport ist fast so alt wie die Marke selbst. Von der Steilkurve in Brooklands in den 1920er-Jahren über die 24 Stunden von Le Mans bis zur modernen Formel 1 war der Rennsport stets Teil der DNA der Marke. Dieser Beitrag erzählt die Geschichte von Aston Martin im Motorsport, wo der sportliche Ruf und die Legende der Marke geschmiedet wurden.
Die frühen Jahre: Brooklands und die Geburt eines Rennwagens
Lange vor Le Mans bewährte sich Aston Martin im Motorsport auf der Steilkurve von Brooklands und in anspruchsvollen Straßenrennen wie der Ulster Tourist Trophy. Schon der Name der Marke ist eine Hommage an den Wettbewerb: Er verbindet das Bergrennen von Aston Clinton, wo Gründer Lionel Martin antrat, mit seinem eigenen Nachnamen. Von Anfang an baute das Unternehmen leichte, agile Fahrzeuge, die ebenso für die Rennstrecke wie für die Straße gedacht waren.
1959: Triumph in Le Mans und der Weltmeistertitel
Der historische Höhepunkt von Aston Martin im Motorsport kam 1959. In jenem Jahr gewann der DBR1, pilotiert von Carroll Shelby und Roy Salvadori, die 24 Stunden von Le Mans, das anspruchsvollste Rennen des Kalenders. Die Marke holte sich zudem die Sportwagen-Weltmeisterschaft der Konstrukteure und ließ Ferrari und Porsche hinter sich. Dieser Doppelerfolg bleibt die größte Leistung der Sportgeschichte der Marke.
Die GT-Ära: die Rückkehr auf die Rennstrecke
Nach einigen ruhigeren Jahrzehnten erlebte Aston Martin im Motorsport Mitte der 2000er-Jahre mit dem Team Aston Martin Racing eine Wiedergeburt. Der DBR9, abgeleitet vom V8 Vantage, dominierte die Kategorie GT1 und gewann seine Klasse in Le Mans 2007 und 2008. Die Marke setzte mit dem Vantage GTE in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) fort und feierte mehrere Klassensiege.
Die Valkyrie und der Gipfel der Langstrecke
In jüngerer Zeit strebt Aston Martin im Motorsport wieder den Gesamtsieg an. Die Marke setzt die Valkyrie ein, ihren Straßen-Hypersportwagen aus der Feder von Adrian Newey, in der Königsklasse der Langstrecke und kehrt damit unter die schnellsten Prototypen zurück. Ein starkes Symbol: nahezu dasselbe Auto für Straße und Rennstrecke, getreu dem Geist der Ursprünge.
Die Rückkehr in die Formel 1
2021 feierte Aston Martin sein großes Comeback in der Formel 1 als Aston Martin Aramco, mehr als sechzig Jahre nach dem ersten Versuch von 1959-1960. Dieses Engagement stellt Aston Martin im Motorsport wieder auf die höchste Ebene des weltweiten Rennsports, mit dem erklärten Ziel, um die Spitze zu kämpfen. Die Serie dient zudem als technologisches und werbliches Schaufenster für die Marke.
Von der Rennstrecke auf die Straße
Was die Marke auszeichnet, ist die direkte Verbindung zwischen Rennsport und Serienproduktion. Erkenntnisse aus dem Langstreckensport, an Prototypen verfeinerte Aerodynamik und über vierundzwanzig Stunden erprobte Motoren finden ihren Weg in die Straßenfahrzeuge. Der DBR9 teilte seine Abstammung mit dem V8 Vantage, und die Valkyrie verwischt diese Grenze vollständig. Dieser ständige Austausch ist der stille Motor hinter Aston Martin im Motorsport und verwandelt jede Runde in Forschung und jede Trophäe in Markenwert. Genau diese Wechselwirkung erklärt, warum der Rennsport für die Marke nie reiner Wettbewerb war, sondern stets auch ein Entwicklungslabor für die Kunden von morgen.
Fahrer und Ingenieure einer Legende
Hinter den Erfolgen von Aston Martin im Motorsport stehen Fahrer, Ingenieure und Teamchefs, die das sportliche Erbe der Marke geprägt haben. Von Carroll Shelby und Roy Salvadori bis zu den modernen Werkspiloten zieht sich eine durchgehende Linie des Engagements. Jede Generation hat das Wissen der vorherigen weitergetragen und verfeinert. So wurde aus einzelnen Siegen eine Kultur des Wettbewerbs, die bis heute jede Entscheidung der Marke prägt und ihren Platz in der Geschichte des Rennsports sichert.
Aston Martin im Motorsport heute
Von Brooklands bis zur Formel 1 umfasst Aston Martin im Motorsport fast ein Jahrhundert Rennsport, zwischen Triumphen in Le Mans und wiederholten Wiedergeburten. Der Rennsport bleibt ein Labor und ein Schaufenster, das direkt in die Straßenfahrzeuge einfließt. Mehr dazu auf der offiziellen Website von Aston Martin oder der Seite Aston Martin bei Wikipedia.
Aston-Martin-Modelle: der komplette Guide zur Modellpalette
Die Aston-Martin-Modelle bilden eine der prestigeträchtigsten Linien des Automobilbaus: über siebzig Jahre britischer Gran Turismo, von den eleganten DB-Coupés bis zu den extremsten Hypercars. Dieser komplette Guide stellt die großen Familien der Aston-Martin-Modelle vor, ihre Philosophie und ihre Meilensteine, und hilft Ihnen, eine ebenso reiche wie begehrenswerte Modellpalette zu verstehen, vom klassischen Sammlerstück bis zum schärfsten modernen Sportwagen.
Die DB-Reihe, Herz der Aston-Martin-Modelle
1950 von David Brown begründet, ist die DB-Reihe die Seele der Marke. Der DB2 macht den Anfang, der DB4 (1958) führt die Touring-Superleggera-Karosserie ein, und der DB5 (1963) wird dank James Bond weltberühmt. Der DB6 und der DBS der 1970er-Jahre setzen den Gran-Turismo-Geist fort. In der Moderne führt die Reihe über den DB7 (1994), den DB9, den DB11 bis zum DB12 (2023), einem echten zeitgenössischen Super Tourer. Diese großen Reisewagen verkörpern die Balance aus Komfort, Eleganz und Leistung, die die Aston-Martin-Modelle auszeichnet.
Vantage: der Sportwagen für jeden Tag
Kompakter und spitzer ist der Vantage der zugänglichste Sportwagen der Palette. Vom V8 Vantage der 1970er-Jahre bis zum aktuellen Modell, über den von Puristen geschätzten V12 Vantage, richtet er sich an Fahrer auf der Suche nach puren Emotionen und einem scharfen Fahrwerk. Heute von einem mit Mercedes-AMG entwickelten Biturbo-V8 angetrieben, ist er oft der Einstieg in die Welt der Aston-Martin-Modelle.
DBS und Vanquish: die V12-Flaggschiffe
An der Spitze des Gran Turismo stehen DBS und Vanquish mit kraftvollen V12-Motoren. Der erste Vanquish (2001) führt ein sequenzielles Getriebe und eine Struktur aus Aluminium und Kohlefaser ein; der moderne DBS Superleggera übersteigt 700 PS. Diese Flaggschiffe vereinen souveräne Kraft mit Raffinesse und zählen zu den begehrtesten Modellen der Marke.
Lagonda: avantgardistischer Wagemut
Die Lagonda von 1976 mit ihrer von William Towns gezeichneten Keilform war eine der kühnsten Limousinen ihrer Zeit und ein Pionier der elektronischen Instrumentierung. 2015 ließ die Marke den Namen mit der Lagonda Taraf wieder aufleben, einer Luxuslimousine in kleinster Stückzahl, ein Beleg dafür, dass die Aston-Martin-Modelle nicht allein auf Sportcoupés beschränkt sind.
DBX: das erste SUV der Marke
2020 eingeführt, markiert der DBX eine historische Wende: Es ist das erste SUV der Geschichte von Aston Martin. In der Version DBX707 mit 707 PS beweist er, dass ein SUV familientaugliche Praktikabilität mit der Dynamik eines Sportwagens verbinden kann. Er wurde rasch zum meistverkauften Modell der Marke und zu einer wichtigen kommerziellen Stütze.
Die Hypercars: Valkyrie, Valhalla und limitierte Serien
An der absoluten Spitze sprengen die Hypercars alle Grenzen. Der Valkyrie, aus der Formel 1 mit Adrian Newey entstanden, übersteigt dank seines Saugmotor-V12 die 1.000 PS; der Hybrid Valhalla folgt ihm. Daneben zeigen ultralimitierte Serien wie der One-77 oder der nur für die Rennstrecke gebaute Vulcan die außergewöhnliche Handwerkskunst der Aston-Martin-Modelle.
Was alle Aston-Martin-Modelle verbindet
Über die einzelnen Baureihen hinaus verbindet alle Aston-Martin-Modelle eine gemeinsame Designsprache: eine lange Motorhaube, fließende Proportionen und der charakteristische Kühlergrill prägen jedes Fahrzeug. Gefertigt werden sie weitgehend in Handarbeit im Werk Gaydon, was ihre Exklusivität und ihren Sammlerwert unterstreicht. Hinzu kommt eine reiche Motorsportgeschichte, vom Sieg in Le Mans 1959 bis zur Rückkehr in die Formel 1. Wer ein echtes Sammlerstück sucht, findet in den frühen DB-Modellen wahre Ikonen, während moderne Aston-Martin-Modelle modernste Technik mit britischer Tradition vereinen.
Aston-Martin-Modelle: die richtige Wahl treffen
Alles hängt vom Einsatz ab: die DB-Reihe für den Gran Turismo, der Vantage für die Sportlichkeit, der DBX für die Alltagstauglichkeit, die Hypercars für die Sammlung. Achten Sie bei der Wahl auch auf Unterhaltskosten und Seltenheit, die manche Aston-Martin-Modelle zu echten Leidenschaftsanlagen machen. Wie auch immer Ihre Wahl ausfällt, die Aston-Martin-Modelle teilen dieselbe DNA: die britische Kunst des außergewöhnlichen Automobils. Mehr dazu auf der offiziellen Aston-Martin-Website oder auf der Aston-Martin-Seite bei Wikipedia.
Aston Martin: die komplette Geschichte einer legendären Marke
Die Geschichte von Aston Martin ist die einer der begehrtesten Automobilmarken der Welt: über ein Jahrhundert britischer Eleganz, geprägt von sportlichen Triumphen, wiederkehrenden Krisen und spektakulären Wiedergeburten. 1913 gegründet, formte die Marke eine einzigartige Identität — die des rassigen Gran Turismo, auf halbem Weg zwischen Sportwagen und Luxusobjekt. Die Aston Martin Geschichte zu verfolgen heißt, mehr als hundert Jahre automobiler Leidenschaft zu durchqueren, von handgefertigten Roadstern bis zu Hybrid-Hypercars.
Die Anfänge: Bamford & Martin (1913–1926)
Alles begann 1913 in London, als Lionel Martin und Robert Bamford die Bamford & Martin Ltd. gründeten. Der Name „Aston Martin“ entstand aus Lionel Martins Sieg beim Bergrennen von Aston Clinton in Buckinghamshire. Der Erste Weltkrieg unterbrach das Unternehmen, doch 1919 wurde die Produktion wieder aufgenommen. Schon in den 1920er-Jahren machte sich die Marke im Rennsport einen Namen, vor allem in Brooklands, und ihre Wagen zeichneten sich durch Leichtigkeit und Wendigkeit aus. In winzigen Stückzahlen gebaut, verkörperten diese frühen Fahrzeuge bereits die Mischung aus Raffinesse und Wettbewerbsgeist, die die Marke bis heute prägt: Leistung im Dienste der Eleganz. Diese Werte begründeten einen Ruf, den Aston Martin über Jahrzehnte hinweg verteidigen sollte.
Die goldene David-Brown-Ära (1947–1972)
1947 kaufte der Industrielle David Brown die Firma für 20.500 Pfund, nachdem er eine Kleinanzeige in der Times entdeckt hatte. Er gab ihr seine Initialen: Die „DB“-Ära hatte begonnen. Der DB2 (1950) eröffnete die Reihe, der DB4 (1958) übernahm die Touring-Superleggera-Karosserie, und der DB5 (1963) wurde dank James Bond zum berühmtesten Auto der Welt. Mit Schleudersitz und ausfahrbaren Maschinengewehren ausgestattet, prägte er das Bild der Marke für immer. Der DB6 (1965) setzte diesen Erfolg mit mehr Alltagstauglichkeit fort. Auf der Rennstrecke kam der Höhepunkt 1959: Der von Carroll Shelby und Roy Salvadori gefahrene DBR1 gewann die 24 Stunden von Le Mans, und Aston Martin sicherte sich den Konstrukteurs-Weltmeistertitel im Sportwagensport.
Die turbulenten Jahre (1972–2007)
Nach David Browns Abgang 1972 durchlebte die Marke schwierige Jahrzehnte, stand mehrfach am Rande des Konkurses und wechselte inmitten von Finanzkrisen mehrmals den Besitzer. Persönlichkeiten wie Victor Gauntlett hielten sie in den 1980er-Jahren über Wasser, während Newport Pagnell weiter den kraftvollen V8 und die futuristische Lagonda baute. Der Virage belebte die Produktion 1988 neu, während die seltenen Kooperationen mit dem Karosseriebauer Zagato zu begehrten Sammlerstücken wurden. Der eigentliche Aufschwung kam mit dem DB7 (1994), in mehr als 7.000 Exemplaren gebaut — ein Rekord für die Marke — unter Ford, das bereits 1987 eingestiegen war.
Wiedergeburt und die moderne Ära (2007–heute)
2007 erlangte Aston Martin seine Unabhängigkeit zurück, bevor es 2018 an die Londoner Börse ging. Das Werk in Gaydon in Warwickshire wurde zum Herzen einer vollständig erneuerten Modellpalette unter der gestalterischen Leitung von Marek Reichman. Die Marke wagte mit dem DBX (2020) den Schritt zum SUV, heute ihr meistverkauftes Modell, nachdem sie den außergewöhnlichen One-77 geschaffen hatte. Dann kam der aus der Formel 1 abgeleitete Hypercar, der Valkyrie, entstanden aus der Zusammenarbeit mit Red Bull Racing. Die Rückkehr in die Formel 1 als Aston Martin Aramco besiegelt seit 2021 diesen neuen Ehrgeiz. Bis heute baut Aston Martin seine Wagen weitgehend von Hand und exportiert sie in alle Welt.
Aston Martin Geschichte, weiterhin in Bewegung
Vom ersten Bamford & Martin bis zu Hybrid-Hypercars wie dem Valhalla liest sich die Aston Martin Geschichte wie ein großer britischer Roman: Eleganz, Schicksalsschläge und Hartnäckigkeit. Beim Börsengang mit mehreren Milliarden Pfund bewertet, bereitet die Marke heute ihren Wandel zur Elektrifizierung vor und bleibt zugleich ihrer Bestimmung treu: die schönsten Gran-Turismo-Automobile der Welt zu bauen. Die Aston Martin Geschichte ist damit längst nicht zu Ende geschrieben. Mehr dazu auf der offiziellen Aston-Martin-Website oder auf der Aston-Martin-Seite bei Wikipedia.
Bis heute wird die Geschichte von Aston Martin weitergeschrieben, zwischen einem über hundertjährigen Erbe und entschlossen modernen Ambitionen.