Vanquish Zagato en 5 chiffres clairs : genèse 2016-2019, séries limitées à 99, design spécifique, V12 600 ch et l’épilogue Shooting Brake. À lire.
Vanquish Zagato ist bei Aston Martin keine Serie wie jede andere: vier Karosserieformen, ein gleicher Geist und Zahlen, die das Wesentliche erzählen. Hier ist in fünf Kerndaten zusammengefasst, wie die 2016 entstandene Kollektion sich um den V12 mit 600 PS gebildet hat – zwischen in Italien geformter Karosserie und Endmontage in Gaydon. Wir fassen Chronologie, industrielle Logik, sichtbare Unterschiede und die Rolle des Shooting Brake zusammen, ohne das zu beschönigen, was die Quellen nicht belegen.
Oktober 2016, Villa d’Este: eine Präsentation, die vier Karosserien ankündigt, nicht eine
Bei der Villa d’Este 2016 wird laut Wikipedia zuerst das Vanquish Zagato Coupé enthüllt, im Mai 2016. Die Fortsetzung folgt nicht sofort: Der Volante wird in Pebble Beach 2016 präsentiert, dann kommen 2017 der Speedster und der Shooting Brake. Anders gesagt: Die sogenannte „vierfache“ Serie entsteht in mehreren Etappen, nicht bei einem einzigen Vorhangaufzug.
Dieses schrittweise Tempo klärt zwei Punkte. Erstens: Zagato fertigt die Karosserien aus Kohlefaser in Italien, während Gaydon diese Außenhäute in das Chassis der als Basis dienenden Vanquish S integriert. Zweitens definiert jedes Auftreten den Charakter der jeweiligen Variante und wahrt zugleich die stilistische Kohärenz des Ganzen.
Im Verlauf dieser Präsentationen bleibt die technische Aussage konstant. Die vier Karosserieformen beruhen auf demselben mechanischen Fundament und demselben Leistungsniveau. Die Aufmerksamkeit gilt daher der Karosseriehandschrift – Signatur der anglo-italienischen Zusammenarbeit – und der kommerziellen Strukturierung einer als Ensemble gedachten limitierten Serie.
99 Coupé, 99 Volante, 99 Speedster, 99 Shooting Brake: die Logik der Vanquish Zagato-Serien und ihre Preise
Die Spielregel ist klar: 99 Exemplare pro Karosserieform, so Wikipedia. Diese einheitliche Limitierung schafft eine gleichzeitige Seltenheit – insgesamt (396 Autos) und granular (99 pro Silhouette). Im Aston Martin x Zagato-Kosmos spiegelt dieses kurze Taktmaß frühere, bereits limitierte Kooperationen und lässt dennoch eine rationale industrielle Basis.
Auf der Preisseite nannte die Fachpresse 2016 für das Coupé einen Einstiegspreis um 650.000 Dollar (Car and Driver). Dieses Marktsignal positioniert die Serie klar oberhalb der straßentauglichen Vanquish S. Die Logik entspricht der eines Karosseriebauers, der ein bestehendes Modell durch eine Coachbuilt-Ausführung veredelt und die Mehrkosten für spezifische Materialien und Werkzeuge in Kauf nimmt.
Der Wert entsteht auch durch den industriellen Werdegang: Kohlefaser in Mailand bei Zagato geformt, Integration in Gaydon. Diese doppelte symbolische Verankerung – Italien für die Hülle, England für die mechanische Seele – nährt den Sammlerreiz. Für Liebhaber der Linie organisiert die Konsistenz der Volumina (99/99/99/99) eine vollständige Sammlung ohne Verwässerung.

Die Zagato-Silhouette 2016 gegenüber dem serienmäßigen Vanquish S: die 7 sichtbaren Unterschiede
Offiziell unterscheiden drei stilistische Signaturen die Zagato-Karosserie klar vom serienmäßigen Vanquish S, so Wikipedia: das für Zagato typische Doppeldach, die Motorhaube aus Kohlefaser mit zentralem Lufteinlass und die durchgehenden Rückleuchten. Diese Elemente genügen, um eine spezifische Anmutung zu etablieren – zugleich skulpturaler und grafischer.
Lassen sich „sieben“ auflisten? Die hier zugänglichen und herangezogenen Quellen bestätigen nur drei sicher. Die redaktionelle Aufgabe besteht daher darin, Sicherheit gegenüber Überbietung zu bevorzugen. Diese drei verbürgten Unterschiede zeichnen die Identität des Fahrzeugs: eigenwillige Dachlinie, technische Haube, kontinuierliche Lichtsignatur.
Der Rest gehört zur Gesamtkohärenz: Die Verarbeitung in Kohlefaser der Paneele schärft Kanten und Volumina, ohne unsauber belegte Details aufzuzählen. Die Lehre hier passt in einen Satz: Die Zagato-Karosserie schreibt die visuelle Haltung des Vanquish S neu, ohne seine Natur zu verfälschen.
Der 6,0-Liter-V12 mit 600 PS: was die Zusammenarbeit nicht verändert hat
Die mechanische Basis ist die des Vanquish S: ein frei saugender V12 mit 5,9 Litern (oft als 6,0 L bezeichnet), der 600 PS leistet, so Wikipedia. Das ist das gemeinsame Fundament aller vier Karosserieformen, wodurch die Verwandlung eher die Hülle als den Antriebsstrang betrifft.
Diese Entscheidung hat zwei Vorzüge. Erstens gewährleistet sie die dynamische Kohärenz des Ganzen mit bereits etablierter Abstimmung und Klangsignatur. Zweitens erleichtert sie die Industrialisierung: Motor, Getriebe und Grundarchitektur bleiben in Gaydon beherrscht, wo die Karosserie integriert wird. Die Zusammenarbeit verändert die Mechanik nicht, die den Ruf des Vanquish S ausmacht.
Für den Sammler ist das eine Form von technischer Sicherheit. Der Mehrwert der Serie liegt im Coachbuilt-Design und in der Seltenheit, nicht in einer mechanischen Mutation. Kurz: Der Vanquish Zagato ist ein bekleidet auftretender Vanquish S – und steht dazu.

Shooting Brake von 2017: warum Zagato dieses Format wählte, um die Serie zu schließen
Der Shooting Brake wird 2017 präsentiert, als letzte der vier Vanquish Zagato-Silhouetten. Laut Wikipedia übernimmt er dieselbe technische Basis und dieselbe Limitierung auf 99 Exemplare, mit der in Italien von Zagato gefertigten Kohlefaserkarosserie, die anschließend mit dem Chassis in Gaydon verheiratet wird. Es ist der Epilog einer 2016 begonnenen Sequenz.
Warum dieses Format zum Schluss? Die konsultierten Quellen liefern keine offizielle Erklärung zur Intention. Feststellen lässt sich lediglich, dass dieser zweitürige Shooting Brake eine vierte Lesart desselben stilistischen Themas bietet – nach Coupé, Volante und Speedster. Er schließt die Karosseriegrammatik „klassischer“ europäischer Karossiers.
Indem die Serie auf diesem Register endet, bewahrt die Kollektion ihr Gleichgewicht: ein Festdach, ein Cabriolet, eine Barchetta und ein Shooting Brake. Der Zagato-Gestus durchzieht diese Konfigurationen, ohne die Basis Vanquish S oder die mittlerweile in die Silhouette eingeschriebene Doppeldach-Signatur zu verleugnen.
Fazit — Vanquish Zagato in fünf klaren Fixpunkten
Am Ende dieser Monographie lässt sich Vanquish Zagato in fünf Punkten lesen: Chronologie (2016–2017 für die Enthüllungen), Limitierung (99 pro Variante), in Kohlefaser karossiert von Zagato in Italien und in Gaydon integriert, prägnantes Design (Doppeldach, belüftete Haube, durchgehende Rückleuchten) und unveränderte Mechanik (V12 5,9 L/600 PS). Die um 650.000 Dollar genannten Preise für das Coupé, so Car and Driver, rücken die Serie auf ihr Niveau.
Zur Vertiefung lässt sich diese Tetralogie gegenüber der Vanquish Mk2 für die Straße und ihren Weiterentwicklungen einordnen – ebenso in der Kontinuität anglo-italienischer Tandems: von den DB-Jahren bis zu jüngeren Projekten. In diesem Sinne bieten unsere Dossiers zur DB7 Zagato mit ihren 99 Exemplaren und zum DBS GT Zagato innerhalb der DBZ-Pakete nützliche Vergleichspunkte.
Nützliche Quellen: die Wikipedia-Zusammenfassung zur Vanquish Zagato und ihren Varianten, die Seite der vergangenen Aston Martin-Modelle für den Modellkontext sowie der Verweis von Car and Driver zum Einführungspreis. Bei der Einordnung dieser Serie zählen Fakten mehr als Hyperbeln – hier genügen sie.


