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DBS Superleggera 2018: 4 aerodynamische Entscheidungen, die die DBS V12 von 2007 nicht hatte

06 September 2026 La Rédaction AstonLegacy 6 Min. Lesezeit

DBS Superleggera : comparatif avec la DBS V12 2007, Aeroblade II, double diffuseur, capot carbone et ZF8. 180 kg d’appui et gains mesurés à l’usage.


DBS Superleggera oder DBS V12 von 2007? Hier konzentrieren wir uns auf die Aerodynamik und ihre Auswirkungen im Einsatz. Die DBS Superleggera führt gegenüber der alten DBS eine Reihe wesentlicher technischer Entscheidungen ein: Aeroblade II, Doppeldiffusor, Motorhaube aus Kohlefaser, optimierte mechanische Übersetzung. Ziel: Punkt für Punkt zu verstehen, was diese Entscheidungen für einen Käufer auf dem Gebrauchtmarkt verändern.

Von der DBS V12 zur DBS Superleggera: Was der Wechsel auf Biturbo bei den Aero-Anforderungen verändert hat

Die DBS Superleggera, im Juni 2018 vorgestellt und bis 2024 produziert, folgt auf den Vanquish der zweiten Generation und basiert auf der Plattform der DB11 V12. Sie übernimmt einen 5,2-Liter-Biturbo mit 715 PS und 900 Nm, ein Paket, das die Messlatte bei Luftstrom-Management und Hochgeschwindigkeitsstabilität sofort sehr hoch legt. Diese Daten werden von Aston Martin für das Serienmodell angegeben und umreißen die aerodynamische Aufgabe: mehr Energie und Erwärmung zu kanalisieren und gleichzeitig einen klaren, messbaren Abtrieb sicherzustellen.

Der Wechsel auf Biturbo erzwingt deutlichere Ansaug- und Kühlbedarfe als bei einem früheren, saugenden V12. Die Antwort aus Gaydon bestand darin, „strukturelle“ aerodynamische Lösungen zu integrieren, statt Anbauteile hinzuzufügen. Ergebnis: eine weiterhin elegante Silhouette, aber ein im Volumen geformter Luftstrom vom Bug bis zum Diffusor. Laut der herstellereigenen Modellseite greift der Ansatz die DB11-Architektur auf, verfeinert aber die Gesamteffizienz für eine radikalere Ausrichtung.

In diesem Kontext begnügt sich die DBS Superleggera nicht mit einem gepflegten Luftwiderstandsbeiwert: Sie beansprucht einen ausgewiesenen Gesamtabtrieb, Ergebnis des kombinierten Systems aus Aeroblade II und Doppeldiffusor. Laut den von Wikipedia zusammengetragenen Informationen und den Mitteilungen von Aston Martin erreicht dieser Abtrieb 180 kg – ein Wert, den der Fahrer jenseits legaler Tempi konkret spürt, der aber auch die Lagekonstanz auf schnelleren Straßen stützt.

Das Aeroblade II: Wie die C‑Säule Abtrieb ohne sichtbaren Spoiler erzeugt

Das Aeroblade II präsentiert sich als elegante Lösung für eine Architektenfrage: Wie lässt sich Heckabtrieb addieren, ohne die Linie zu brechen. Der Luftstrom wird erfasst, kanalisiert und anschließend wieder eingeleitet, um eine Last auf dem Heck zu erzeugen – mithilfe der Basis der C‑Säule und der Gestaltung des Heckpanels. Der Ansatz, von Aston Martin bei der Präsentation 2018 beschrieben, legt den Fokus auf visuelle Reinheit und messbare Funktionalität.

Gegenüber einem Flügel oder markanten Spoiler ist der Vorteil doppelt: weniger zusätzlicher Widerstand und eine stilistische Integration, die die GT-Grammatik der Marke respektiert. Das Aeroblade II arbeitet vor allem bei hoher Geschwindigkeit, wenn der Staudruck steigt und Stabilität zum Thema wird. Dieses System trägt in Kombination mit dem Diffusor zur Signatur bei: ein „sauberer“ Abtrieb, der von der Karosserie selbst erzeugt wird.

Für den Käufer ist dies ein vorrangiger Prüfpunkt: Montagequalität an den Übergängen der C‑Säule und Sauberkeit der Kanäle – Elemente, die die reale Wirksamkeit des Systems über die Zeit bestimmen. Das Aeroblade II ist kein Gimmick; es gehört zum konstruktiven Kern der DBS Superleggera.

DBS Superleggera

Der Doppeldiffusor mit F1‑Inspiration: 180 kg Gesamtabtrieb und seine Auswirkungen auf die Fahrstabilität

Der Doppeldiffusor ist das zweite Standbein. Seine Funktion: die Luft unter dem Fahrzeug zu beschleunigen, um einen Unterdruck zu erzeugen und das Heck „anzu­saugen“. In der DBS Superleggera arbeitet er im Tandem mit dem Aeroblade II, um insgesamt rund 180 kg Abtrieb zu erreichen, gemäß den von Wikipedia und der offiziellen Launch-Mitteilung zusammengetragenen Daten. Diese Zahl verortet den Sportler klar in einer Logik der Stabilität bei sehr hoher Geschwindigkeit – passend zur angegebenen Spitze von 340 km/h.

Konkret äußert sich dieser Abtrieb in einer besser lesbaren Lenkung in schnellen Kurvenlagen und einer satteren Traktion am Kurvenausgang, wenn die 900 Nm anliegen. Er beeinflusst auch die Standfestigkeit von Bremsen und Reifen: Ein Fahrwerk, das unter Last freier atmet, arbeitet sauberer, also gleichmäßiger. Die DBS Superleggera bevorzugt die Kohärenz des Gesamtpakets statt Effekthascherei.

Im Straßeneinsatz misst sich der Gewinn vor allem an Gelassenheit in weiten Bögen und der Konstanz der Linie. Unter Track-Bedingungen erlaubt er, die Hinterachse weiter auszunutzen, bevor die Assistenzsysteme eingreifen. Der Verweis auf eine „F1‑Inspiration“ meint hier die Philosophie der Strömungsführung, ohne den Anspruch, eine Monoposto-Lösung auf einen 2+2‑GT zu übertragen: eine nützliche Nuance – spürbar ist der Effekt am Lenkrad dennoch.

Die Kohlefaser-Motorhaube und das ZF-8‑Gang‑Getriebe: zwei Entscheidungen, die erleichtern und beschleunigen

Die DBS Superleggera nutzt Kohlefaser umfangreich und trägt zu einem angegebenen Gewicht von 1.693 kg bei. Die Verbund-Motorhaube hilft, die Vorderachse zu erleichtern und Wärme abzuführen – mit direktem Nutzen für die Gewichtsverteilung und die Konstanz der Performance. Ziel ist nicht, Waagenrekorde zu brechen, sondern die Gesamteffizienz zu stärken, ohne die wahrgenommene Qualität zu kompromittieren.

Auf der Antriebsseite verdichtet die ZF 8HP95 in Verbindung mit einer kürzeren Endübersetzung (2,93:1 gegenüber 2,70:1 beim DB11) den Durchzug und den Zugang zum Drehmoment. Die enger abgestufte Übersetzung nutzt den Schub des Biturbos – daher die angegebene 0–100 km/h in 3,4 s. Die von Wikipedia berichteten Zahlen untermauern die „Super GT“-Berufung: schnell, vor allem aber über ein breites Geschwindigkeitsspektrum verfügbar.

Im Einsatz harmoniert dieses Getriebe mit dem aero‑generierten Abtrieb: deutlichere Lastwechsel verlangen eine stabile Lage – genau das liefern Aeroblade II und Diffusor. Das Trio Kohlefaserhaube, ZF8 und gemessener Abtrieb zeichnet ein homogenes Erlebnis – vom welligen Asphalt bis zu weiten Autobahnbögen in Deutschland.

DBS Superleggera

Der Vergleich: Saugmotorische DBS V12 2007 gegen turbogeladene DBS Superleggera 2018 für Sammler

Der DBS V12 von 2007 verkörpert gegenüber der DBS Superleggera eine andere Epoche und mechanische Philosophie. Hier beschränken wir uns auf die dokumentierte Generation 2018: ein 5,2‑Liter‑Biturbo‑V12 mit 715 PS, 900 Nm, eine integrierte Aero (Aeroblade II + Doppeldiffusor) mit rund 180 kg Abtrieb, ein auf 1.693 kg gehaltenes Gewicht dank Kohlefaser, eine ZF 8HP95 und 340 km/h Spitze. Ein Bündel rationaler Argumente in Sachen Effizienz.

Für den informierten Käufer entscheidet die Nutzung und Sensibilität. Die DBS Superleggera bietet überlegene Hochgeschwindigkeitsstabilität, besser gehaltene Traktion und erhöhte mechanische Verfügbarkeit. Laut dem Fünf‑Sterne‑Urteil von Autocar zum Marktstart, berichtet von Wikipedia, überzeugt die Ausführung mehr durch ihr Gesamtbild als durch eine einzelne Zahl.

Auf dem Gebrauchtmarkt gilt es, den Zustand der Schlüsselelemente zu prüfen: Integrität der Aeroblade‑II‑Kanäle, Passungen der Kohlefaser‑Karosserie, Zustand des Diffusors und Historie des ZF‑8HP95‑Getriebes. Sie tragen die technische Signatur des Modells und begründen zu großen Teilen die Positionsdifferenz zwischen den Generationen.

Schließlich zählt der Modellkontext. Die DBS Superleggera reiht sich in die Linie der „Super“-GTs der Marke ein, folgt dem Vanquish und schärft die Basis der DB11 V12. Für eine breitere Perspektive auf die Abstammung hilft unser Dossier zur DBS 2007, die beiden Generationen einzuordnen, während die Aktualität der DB12 „Super Tourer“ die jüngste Strategie beleuchtet.

Fazit: Warum die DBS Superleggera die aerodynamischen Spielregeln verändert

Am Ende dieses Vergleichs setzt sich die DBS Superleggera mit ihrem integrierten Aero‑Ansatz durch: Aeroblade II, Doppeldiffusor, Kohlefaserhaube und ZF8 bilden ein stimmiges Ganzes. Die angegebenen 180 kg Abtrieb, untermauert durch offizielle Quellen und Wikipedia, übersetzen sich in spürbare Effizienz und seltene Gelassenheit bei hoher Geschwindigkeit. Für Unentschlossene zwischen den beiden Generationen liefert die DBS Superleggera klare technische Antworten, ohne die markentypische Eleganz zu verleugnen: eine Entscheidung, die Herz und Verstand gleichermaßen anspricht.

Nützliche Quellen: Zahlen und Historie der DBS Superleggera; Aston Martins offizielle Präsentation von 2018; deutsche Wikipedia-Seite für ergänzende Anhaltspunkte.

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